Mac Mini (2018): Features, technische Daten, Preis

Stefan Bubeck

Der Mac Mini (2018) ist eine kompakte Alternative zum iMac. Der winzige Rechner kann an beliebige (vorhandene) Monitore angeschlossen werden. Hier ist die Übersicht der technischen Daten.

Mac Mini jetzt mit Intel-Prozessoren der 8. Generation

Ein kompakter Desktop-Rechner, auf dem macOS läuft und an den jeder beliebige Monitor angeschlossen werden kann: Der Mac Mini hatte schon immer seine Fans, die jedoch etwas lange auf ein grundlegendes Hardware-Update warten mussten – ganze 4 Jahre nebenbei. Apple zeigte nun in New York auf dem Oktober-Event den Mac Mini (2018) mit absolut zeitgemäßen Komponenten und Anschlüssen – das laut Hersteller „größte Update aller Zeiten“ für den Winzling.

Mac Mini (2018): Die beiden Basis-Modelle im Vergleich

Prozessor 4‑Core
3,6 GHz Quad‑Core Intel Core i3
6 MB gemeinsam genutzter L3 Cache
Optional:
6‑Core
3,2 GHz 6‑Core Intel Core i7
(Turbo Boost bis zu 4,6 GHz)
12 MB gemeinsam genutzter L3 Cache
6‑Core
3,0 GHz 6‑Core Intel Core i5
(Turbo Boost bis zu 4,1 GHz)
9 MB gemeinsam genutzter L3 Cache
Optional:
6‑Core
3,2 GHz 6‑Core Intel Core i7
(Turbo Boost bis zu 4,6 GHz)
12 MB gemeinsam genutzter L3 Cache
Arbeits­speicher 8 GB
Optional: 16 GB, 32 GB oder 64 GB
Speicherplatz (immer SSD) 128 GB
Optional: 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB
256 GB
Optional: 512 GB, 1 TB oder 2 TB
Grafik Intel UHD Graphics 630
Audio 3,5 mm Kopfhörer­anschluss, HDMI 2.0 Anschluss unterstützt Multichannel-Audioausgabe
Anschlüsse Vier Thunderbolt 3 (USB‑C), Zwei USB 3 Anschlüsse (bis zu 5 Gbit/s), HDMI 2.0 Anschluss, Gigabit Ethernet Anschluss (optional bis zu 10 Gbit Ethernet), 3,5 mm Kopfhörer­anschluss
Konnektivität WLAN 802.11ac, Bluetooth 5.0
Abmessungen und Gewicht 19,7 × 19,7 × 3,6 cm; 1,3 kg
Preis (UVP)

In den neuen Modellen stecken Intel-Prozessoren der 8. Generation mit mindestens 4 Kernen (Core i3). Wer mehr möchte, kann Intel Core i5 mit 6 Kernen auswählen. Bei den Prozessoren handelt es sich nicht etwa um leistungsschwächere Mobil-Versionen, sondern um die Desktop-Versionen. Im Vergleich zum letzten Mac Mini verspricht Apple, dass der neue bis zu „fünfmal schneller“ geworden sei.

Der neue Mac Mini (2018) lässt sich mit bis zu 64 GB RAM (2.666 MHz DDR4, SO-DIMMS) bestücken, beim Vorgänger waren es nur bis zu 16 GB. Was den Massenspeicher angeht, verabschiedet sich Apple von herkömmlichen Festplatten. Im Mac Mini (2018) kommt ausschließlich Flash-Speicher zum Einsatz – bis zu 2 TB sind möglich. Für die Grafik ist die integrierte Lösung Intel UHD Graphics 630 zuständig.

Hier ist Apples stimmungsvolles Teaser-Video, in welchem das „Raumschiff“ landet:

Mac Mini – The Arrival (Herstellervideo).

Mac Mini 2018: Zahlreiche Anschlüsse und ein umweltfreundliches Gehäuse

Wie auch im neuen Macbook Air (2018) steckt auch im mac Mini der T2 Security Chip. Diese Eigenentwicklung von Apple ist für allerlei Aufgaben zuständig, in erster Linie als Secure Enclave für personenbezogene Daten. Der T2 kümmert sich aber auch um Video-Encoding und Audio-Steuerung. Ein HEVC-Encode soll laut Apple „30 mal schneller“ als beim Vorgänger möglich sein.

Rückseitig befindet sich eine ganze Reihe von Anschlüssen. Am wichtigsten sind die vier Thunderbolt-3-Ports, die einen klarer Fortschritt zu den zwei Thunderbolt-2-Ports des Vorgängermodells darstellen. Desweiteren zu finden: 1 × HDMI, 2 × USB-A, Gigabit Ethernet (optional 10Gb Ethernet) und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Gestrichen wurde der SDXC Kartensteckplatz.

Das Kühlsystem des Mac Mini wurde auch überarbeitet, es soll nun „doppelt soviel Luft“ durchschleusen. Beim Umweltschutz macht Apple ernst: Der Mac Mini besteht aus 100 Prozent Recycling-Aluminium. Maus und Tastatur gehören nicht zum Lieferumfang, das war aber auch beim Vorgänger schon so.

Mac Mini 2018: Preise und Verfügbarkeit

Der neue Kompakt-Rechner wird mit macOS Mojave ausgeliefert, wie immer kann Windows über Boot Camp installiert werden. , geliefert wird ab 6. November 2018. Die Quad-Core Version mit 3,6-GHz-Prozessor, 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz startet bei 899 Euro. Für das Sechskern-Modell mit 3,0-GHz-Prozessor (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz), 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz werden mindestens 1.249 Euro fällig. Alle Vorgängermodelle wurden wie zu erwarten komplett aus dem Programm gestrichen.

Wer will, darf den Mac Mini (2018) kräftig aufrüsten – das kann aber ganz schön teuer werden. Für 64 GB RAM werden 1.680 Euro Aufpreis verlangt, für 10-Gigabit Ethernet (statt Gigabit Ethernet) muss man 120 Euro mehr zahlen.

Soeben hat Apple das Special Event rund um die neuen iPads und Macs beendet. Was haltet ihr von den neuen Produkten? Nehmt an unserer Umfrage teil und vergebt Noten!

Quelle: Apple

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