Was ist „Windows as a Service“? Einfach erklärt

Robert Schanze

Windows 10 wird wohl das letzte seiner Art sein. Denn Microsoft plant das Windows-Betriebssystem nun als Windows as a Service fortzuführen. Doch was bedeutet das genau? Wir klären, was es mit dem Begriff Windows as a Service auf sich hat und welche Auswirkungen das auf Anwender hat.

Introducing Windows 10.

Microsoft will Windows 10 fortan für alle Windows-10-Versionen als „Windows as a Service“ anbieten. Hier ist die Begriffserklärung.

Was ist „Windows as a Service“? Einfach erklärt

Früher hat Microsoft seine Betriebssysteme mit eindeutigen Namen oder Nummern versehen, wobei jedes neue Betriebssystem neue Funktionen und ein moderneres Design mit sich brachte. Dazu gehörten etwa Windows XP, Windows 7 oder Windows 10.

Allerdings wird Windows 10 wohl das letzte seiner Art sein, da Microsoft mit Windows 10 sein Betriebssystem als „Windows as a Service“ anbieten will, übersetzt: Windows als Dienstleistung. Das bedeutet, dass Windows von nun an kontinuierlich in Form von Windows-Updates mit neuen Funktionen aktualisiert wird, die dann sofort zur Verfügung stehen. Eine Unterscheidung in Versionsnummern wie bei Windows 7, 8 und 10 ist damit nicht mehr relevant. Windows ist einfach Windows.

Demnach wird es auch kein Windows 11 mehr geben; Nutzer installieren sich heute Windows 10 und auch in 5 Jahren werden sie sich Windows 10 installieren – allerdings eine durch viele Updates aktualisierte Variante, die unter Umständen nicht mehr viel mit der ersten Windows-10-Version gemeinsam hat.

Neu ist dabei: Windows 10 Home installiert neue Updates automatisch. Der Nutzer kann diese nicht verhindern oder blockieren. Selbst in Windows 10 Pro lassen sich Updates nur verschieben, aber nicht deaktivieren. Der Update-Zwang kann Vorteile und Nachteile haben: Windows 10 ist immer aktuell und damit auf dem sichersten Stand gegen Angriffe, allerdings möchten fortgeschrittene Nutzer unter Umständen mehr Kontrolle haben und Updates erst mal abwarten, da Microsoft-Updates in der Vergangenheit etwa auch ganze Systeme lahmgelegt haben. Nutzern die Wahl zu lassen, erst recht bei der Pro-Version, wäre hier vielleicht die Endkunden-freundlichere Variante gewesen.

Die Versionen von Windows 10 trotzdem unterscheiden

Windows 10 unterscheidet sich später nur noch durch die derzeit installierten Updates von anderen Windows-10-Betriebssystemen. Um dennoch eine Orientierung zu haben, welche „Version“ von Windows installiert ist, also auf welchen Update-Stand das Betriebssystem ist, zählt Windows 10 weiterhin intern eine Versionsnummer mit, wie es auch die Insider Preview mit den Builds getan hat. So könnt ihr euch die interne Windows-Version anzeigen lassen.

Was haltet ihr von der Namensänderung von Windows 9 auf Windows 10?

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