Die junge VW-Marke Cupra hat einen ersten Einblick auf neue Modelle gewährt – allen voran die Elektro-Studie Urban Rebel. Damit baut Cupra einen spritzigen Elektroflitzer im Kleinformat. Der sportliche Stromer verrät auch, was wir von VWs geplantem Volksstromer erwarten dürfen.

 
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Cupra präsentiert künftigen E-Auto-Star Urban Rebel

¡Hola! Die Spanier von Cupra präsentieren ihre Pläne für neue Elektroautos und vor allem eines aus dreien kann sich richtig sehen lassen: Das seriennahe Elektroauto mit dem Namen Urban Rebel soll 2025 die Straßen erobern und setzt als elektrischer Kleinwagen lange erwartete Akzente gegen die Schwemme von E-SUVs, die aktuell das Licht der Welt erblicken.

Luxus wird es hier und da geben, das zeigt schon ein erster Blick ins Innere:

Ein Blick ins Cockpit des Urban Rebel von Cupra. (Bildquelle: Cupra / Seat)

Ästhetik wird groß geschrieben, Formsprache und die Cupra-Essenz verraten: Der Fahrspaß dürfte nicht zu kurz kommen. Am Namen erkennt man zudem, dass Cupra sich mit dem nur 4,03 m langen E-Auto nicht anpassen will. Auffällig wenig rebellisch – weil längst Usus in der Branche –, setzt man auf „biobasierte“ Materialien und recycelte Kunststoffe.

440 km Reichweite: Elektro-Flitzer für lange Strecken von Cupra

Maximal soll es der Urban Rebel auf 440 km Reichweite bringen, aus dem Stand in 6,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Das Spannende aber: Er steht auf einer kleiner skalierten Version der MEB-Plattform von VW. Auf ihr basieren nicht nur VWs Elektroautos, sondern auch der Cupra Born als schönere Variante des ID.3:

Cupra zeigt am Urban Rebel nicht nur die eigene Zukunft. „Wir leisten damit Vorarbeit für verschiedene Marken innerhalb des Volkswagen Konzerns“, so Werner Tietz, bei Cupra als Vorstand zuständig für Forschung und Entwicklung (Quelle: Cupra/Seat). Cupra könnte also auch Einblicke geben, was uns beim ID.2 von VW erwartet.

Der wird optisch ganz anders daherkommen, VW wird weit weniger auf Sport und Emotion setzen als die Spanier. Aber mit dem Concept Car ID. Life stellte man schon klar, dass Volkswagen sich mit dem kleinsten von Beginn an als E-Auto konzipierten Stromer an eine eher junge Zielgruppe richten wird. Auch Skoda dürfte einen Bruder des Urban Rebel auf den Markt bringen – gut möglich, dass der wie das erste E-Auto der Tschechen sich auch zur härtesten Konkurrenz im Konzern mausert. Den Preis behält man noch für sich, er dürfte aber im Bereich der von VW und Konkurrenten angepeilten 25.000 Euro liegen.