Obwohl Nvidia gerade mit großen Problemen bei der Grafikkartenproduktion zu kämpfen hat, kann das Unternehmen in einem anderen Bereich einen großen Erfolg verbuchen. Jetzt will man im Gegensatz zur Konkurrenz weiter am Ball bleiben, was viele PC-Spieler freuen dürfte. 

 

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Nvidia GeForce Now: Streaming-Dienst erreicht ersten Meilenstein

Vor einem Jahr ging Nvidias Streaming-Dienst GeForce Now an den Start und. Der Service ermöglicht es Spielern auch mit schlechter PC-Hardware neue Spiele zu spielen. Wer sich mit einigen Einschränkungen arrangieren kann, kann den Service komplett kostenlos nutzen. Wer hingegen Zugriff auf alle Funktionen möchte, bezahlt aktuell 27,45 Euro für ein sechsmonatiges Abo.

Laut einer Pressemitteilung von Nvidia haben im letzten Jahr die Spieler zusammen mehr als 175 Millionen Stunden lang GeForce Now genutzt, 3 Millionen Stunden davon verbrachten sie allein in Cyberpunk 2077. Was Nvidia hingegen nicht öffentlich kommuniziert, ist die Anzahl an aktiven Nutzern von GeForce Now.

Und was ist sonst noch so passiert? Wir fassen die wichtigsten Meldungen der Woche für euch in den GIGA Headlines zusammen: 

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Nvidia bleibt am Ball: Stadia-Alternative kommt für weitere Plattformen

Während Google seine Bestrebungen im Bereich Spiele-Streaming etwas zurückschraubt, scheint Nvidia noch mehr Gas geben zu wollen. Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass GeForce Now ab sofort auch im Chrome-Browser auf Windows und macOS genutzt werden kann. Die Nutzer müssen dafür lediglich auf die offizielle Seite gehen, sich mit ihrem Nvidia-Account anmelden, ihre Spiele-Accounts mit dem Service verbinden und können dann ganz einfach im Browser spielen.

Nvidia weist jedoch darauf hin, dass sich die Funktion aktuell noch in der Beta-Phase befindet und die dedizierte GeForce-Now-App immer noch die beste Spielerfahrung bietet. Über diese können neuerdings auch Nutzer eines Macs mit Apple-M1-Chip auf den Service zugreifen, wenn zuvor Rosetta installiert wurde.

Alles in allem scheint Nvidia weiterhin auf GeForce Now setzen und den Service weiter ausbauen zu wollen. Für Google ist Stadia hingegen zu einem Nebenprojekt vekommen – die Entwicklung exklusiver Spiele für die Plattform wurde vor Kurzem eingestellt. Was Nvidia in der Zukunft mit GeForce Now vorhat, bleibt abzuwarten.