Seit gut zwei Wochen begleitet es mich schon: das Galaxy Fold. Samsungs Falt-Handy ist der erste ernstzunehmende Vertreter einer neuen Gerätegattung, die das Ende von klassischen Smartphones einläuten könnte. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, wie sich zeigt. 

 

Samsung Galaxy Fold

Facts 

Vieles kann man Samsung vorwerfen. Dass die Südkoreaner aber an fehlendem Durchhaltevermögen leiden, gehört definitiv nicht dazu. Nachdem die erste Generation des Galaxy Fold im Frühjahr gescheitert ist und wegen Displayproblemen zurückgezogen werden musste, hätte ein anderer Hersteller vielleicht komplett die Reißleine gezogen – nicht aber Samsung.

Der Branchenprimus machte sich dran, die Fehler seines faltbaren Smartphones auszumerzen und brachte unlängst eine verbesserte Version des Galaxy Fold auf den Markt. Genau dieses Handy konnte ich in den vergangenen zwei Wochen testen, um hier meinen Ersteindruck zu schildern.

  • Schwer und klobig: Seien wir ehrlich, einen Schönheitspreis wird das Galaxy Fold nicht erhalten. Insgesamt wirkt das Handy ziemlich klobig und ist mit 263 Gramm alles andere als ein Leichtgewicht. Zur Fairness sei aber gesagt, dass wir es hier eben auch mit einem Tablet zu tun haben, was Abmessungen und Gewicht etwas relativiert.
  • Falte im Display wurde markanter: Nicht relativieren lässt sich die Falte im Display. Klar, bei einem „Foldable“ liegt das natürlich in der Natur der Sache. Gleichwohl können wir nicht umhin festzustellen, dass die Falte in den vergangenen zwei Wochen markanter geworden ist. Ließ sie sich vor allem anfangs noch leicht übersehen, springt sie einem nun fast ins Auge. Und erfühlen lässt sie sich sowieso. Immerhin wird es aber nicht schlimmer – zumindest bislang.
  • Pendlers Liebling: In jüngerer Zeit muss ich häufig von Düsseldorf nach Berlin pendeln. Auf solchen längeren Zugreisen spielt das Galaxy Fold seine Stärke vollends aus. Filme, Spiele, E-Books – alles macht auf dem großen Display einfach viel mehr Spaß. Und wenn man mal auf die Toilette gehen muss, klappt man das Handy einfach zusammen und lässt es in der Hosentasche verschwinden. Echt genial.

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  • Notch nervt: Was hat sich Samsung bloß bei diesem hässlichen Notch gedacht? Der Displayeinschnitt stört massiv und durchkreuzt die eigentlich schöne Symmetrie des Galaxy Fold im aufgeklappten Zustand.
  • Außendisplay kaum praktisch: Das 4,6 Zoll große Außendisplay des Fold ist aufgrund der kleinen Bildschirmdiagonale und länglichen 21:9-Formats leider kaum praktisch zu gebrauchen. Für den schnellen Blick auf die Benachrichtigungen reicht es aber.
  • Robuster als gedacht: Ich gebe zu, ich gehe wirklich nicht behutsam mit dem Galaxy Fold um – zumindest nicht mehr als mit anderen Smartphones. Für mich sind Handys Gebrauchsgegenstände. Trotzdem hatte ich bisher keine Probleme mit dem angeblich ach so empfindlichen Display des Samsung Galaxy Fold.

Ein ausgewachsener Test folgt in den kommenden Wochen. Habt ihr noch Fragen zum Galaxy Fold? Dann schreibt uns in den Kommentaren!