Wenn ihr mit einem Alexa-fähigen Gerät zusammenlebt, steht euch 24/7 ein persönlicher Assistent zur Seite. Noch immer unterschätzen viele allerdings, was Amazon Echo alles leisten kann. Wir stellen euch die besten Tipps & Tricks für Echo vor.

 
Amazon Echo
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Seit Ende 2020 ist die mittlerweile 4. Generation des smarten sprachgesteuerten Lautsprechers aus dem Hause Amazon verfügbar. Egal ob mit Echo Flex, Dot oder Studio – immer mehr User brechen in die schöne neue Smarthome-Welt auf. Im Test überzeugen Echo und die Assistentin Alexa mit zahlreichen Funktionen, einfacher Einrichtung und einer intuitiven Bedienung mit der eigenen Stimme. Wie so oft gibt es aber noch einige praktische Tricks, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Amazon Echo (4. Generation)
Amazon Echo (4. Generation)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 03.12.2022 13:32 Uhr

Amazon-Echo-Hacks: Die besten Tricks für Alexa

Für die meisten der praktischen Hacks müsst ihr in die Einstellungen von Alexa. Ihr benötigt dazu die Amazon-Alexa-App, die ihr euch kostenlos für Android-Smartphones oder iOS herunterladen könnt.

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Kompletten Verlauf bei Alexa löschen
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Sprachprofile einrichten

Alexa kann die Stimmen der Nutzer erkennen, um individuell zugeschnittene Antworten zu liefern. Mit etwas Sprachtraining kann die Assistentin lernen, mehrere Personen zu identifizieren und so beispielsweise Kindern altersgerechte Informationen zu geben.

Ein weiterer Vorteil dieser Sprachprofile ist, das ihr damit auch definieren könnt, wer per Sprachbefehl mit Alexa einkaufen darf.

Um weitere Personen im Haushalt zu registrieren, öffnet in der Alexa-App die Einstellungen. Wählt anschließend „Mein Profil und meine Familie“ aus und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Anschließend können Familienmitglieder mit dem Befehl „Alexa, lerne meine Stimme“ ihr Stimmprofil einrichten.

Sprachaufnahmen löschen

Alexa hört bekanntlich immer mit. Auch die Befehle, die ihr an den Echo-Lautsprecher gebt, werden gespeichert. Ihr könnt diese Aufnahmen allerdings löschen.

  1. Geht dazu in die Einstellungen und tipp unter der Überschrift Allgemein auf Verlauf.
  2. Hier seht ihr jetzt alle Aufnahmen - zum Löschen tippt ihr auf Sprachaufnahmen löschen und dann auf die Aufnahme eurer Wahl.

Handbuch in der App finden

Falls ihr mal ein Problem oder eine Frage habt, könnt ihr auch per App auf das Amazon-Echo-Benutzerhandbuch zugreifen.

  1. Öffnet die Einstellungen und tippt auf Hilfe und Feedback.
  2. Jetzt findet ihr die Benutzerhandbücher für Alexa, Echo und Echo Dot.

Google Kalender und Microsoft-Konto hinzufügen

Ihr könnt Alexa zu eurer persönlichen Sekretärin machen und mit dem Google-Kalender verknüpfen – das ist besonders für alle im Homeoffice praktisch. Dadurch werden alle Termine, die ihr eintragt, automatisch synchronisiert.

  1. Geht in die Einstellungen.
  2. Tippt auf Kalender, dann auf Google und dann noch einmal auf Ein Google Kalender-Konto verknüpfen.
  3. Gebt dann eure Zugangsdaten ein und folgt den Anweisungen der App.
  4. Das gleiche funktioniert inzwischen übrigens auch mit eurem Microsoft-Konto.

Nachrichten zusammenfassen lassen

Dass Alexa euch die Nachrichten abspielen kann, wissen die meisten Nutzer bereits. Allerdings könnt ihr eure Quellen individualisieren, indem ihr in den Einstellungen weitere hinzufügt oder löscht.

  1. Steuert die Einstellungen an.
  2. Wählt Neuigkeiten aus und fügt unter Tägliche Zusammenfassung weitere Inhalte und Quellen hinzu.

Empfehlenswert sind beispielsweise die 100-Sekunden-Zusammenfassungen der Tagesschau oder die Wettervorhersage.

Flüstermodus aktivieren

Nachts lässt sich Alexa in den Flüstermodus versetzen, wenn ihr Mitbewohner, Kinder oder den Partner nicht aufwecken wollt. Um diesen zu aktivieren, befehlt der Assistentin „Alexa, aktiviere Flüstermodus“. Wenn ihr eurem Amazon Echo nun etwas zuflüstert, flüstert Alexa zurück. Sprecht ihr in normaler Lautstärke, antwortet euer Amazon-Lautsprecher wie gewohnt.

Alexa zum Nachtlicht machen

Ein weiteres Feature, das erst nachts seine Stärke entfaltet, eignet sich besonders für frischgebackene Eltern, den jungen Nachwuchs oder jeden, der des Nachts den Weg zur Toilette sucht. Dafür müsst ihr lediglich „Alexa, aktiviere Nachtlicht“ sagen. Ohne weitere Zeiteinstellung leuchtet der Benachrichtigungs-Ring oder -Balken 20 Minuten lang. Allerdings lässt sich die Nachtlicht-Funktion nicht gleichzeitig mit dem Abspielen von Musik oder anderen Skills verwenden. Auch könnt ihr die Farbe der Beleuchtung nicht ändern.

Skills selbst erstellen

Für Alexa könnt ihr nicht nur bestimmte Routinen erstellen, die mit dem richtigen Befehl ausgelöst werden, ihr könnt sogar Skills selbst erstellen. Meldet euch dazu auf blueprints.amazon.de an und verwendet dafür euren Amazon-Nutzernamen. Wie der Name der Website schon anreißt, könnt ihr damit aus mehreren Blaupausen für Skills wählen und darauf aufbauen.

Veröffentlichen und so mit anderen Smarthome-Fans teilen könnt ihr euren persönlichen Skill leider nicht ohne Weiteres. Dafür ist eine Bestätigung seitens Amazon notwendig.

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Amazon-Echo-Hack: Mithören und Benutzer belauschen möglich?

Der Amazon-Echo-Lautsprecher ist bekanntlich immer eingeschaltet, um die Sprachbefehle des Benutzers entgegenzunehmen. Das weckt bei vielen Leuten natürlich die Angst vor einer umfassenden Überwachung. Eine Frage, die dabei immer wieder aufkommt: Ist es möglich, Amazon Echo zu hacken und dann unbefugt mitzuhören?

Offenbar ist die Befürchtung gar nicht so weit hergeholt. Der Sicherheitsforscher Mark Barnes vom Unternehmen MWR InfoSecurity konnte den Lautsprecher hacken, indem er die Unterseite entfernte und so Zugriff auf die Firmware erlangte. Dort installierte er dann den Hack, der keine sichtbaren Spuren hinterließ und es ihm erlaubte, permanent mitzuhören.

Einziger Trost: Um den Echo-Lautsprecher auf diese Weise zu hacken, benötigt man physischen Zugriff auf das Gerät – im Prinzip also genauso wie bei einer klassischen Wanze.

Noch mehr Tricks und Alexa-Hacks für Amazon Echo

Wenn ihr ein wenig in Bastellaune seid oder ein bisschen Zeit mitbringt, könnt ihr noch einiges mehr aus dem Amazon Echo rausholen.

Amazon Echo: Wie sind eure Erfahrungen?

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