Ein neues Gameplay-Video zeigt die Ambitionen von Ubisoft etwas Neues mit der Ghost Recon-Reihe zu machen und wählt dafür Survival-Gameplayelemente.

 

Ghost Recon: Breakpoint

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Ghost Recon: Breakpoint

In Ghost Recon ist der Spieler ein Elitesoldat, der ultimative Kämpfer hinter den feindlichen Linien. Um diese Immersion jetzt noch zu verstärken und neue Elemente für das Gameplay von Ghost Recon: Breakpoint zu entwickeln, bekommet das Spiel einen Survival-Aspekt. Im Trailer auf IGN sprechen die Entwickler selbstbewusst von einer „Neudefinition“ von Survival:

Das Spiel soll sich mehr nach einem Kampf hinter feindlichen Linien anfühlen bei dem der Spieler ständig ein Gefühl von Bedrohung verspürt. Für den Spieler ist es wichtig, immer mit ausreichend Nahrung versorgt zu sein, darüber hinaus gibt es drei unterschiedliche Verletzungsgrade, die zunächst die Bewegungen und dann auch die Fähigkeit gezielt zu schießen einschränken. Der Survival Aspekt soll aber nicht überhandnehmen und den Spieler nerven, sondern eher zur Atmosphäre beitragen, denn nichtsdestotrotz ist Ghost Recon: Breakpoint ein Taktik-Shooter und keine Survival-Simulation.

Die Aufnahme der Survival-Elemente ins Spiel ist laut den Entwicklern eine Reaktion auf die Kritik von Fans zu Wildlands, die sich dort nie wirklich einer Bedrohung ausgesetzt fühlten. Ebenfalls neu sind die Bivak-Camps, die der Spieler aufstellen kann, um sich zu regenerieren oder die Ausrüstung zu modifizieren. 

Die neuen Elemente dienen also eher zur Immersion und um ein bisschen Abwechslung ins Spiel zu bringen. Den Hungertod wird laut den Entwicklern keiner in Ghost Recon: Breakpoint sterben.

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Survival-Elemente in einen Shooter einzubauen, ist nicht wirklich die neuste Erfindung des Genres, gibt aber Ghost Recon: Wildlands einen interessanten neuen Dreh. Doch wo liegt hier die angekündigte Neudefinition des Survival-Aspektes? War das doch etwas zu hochgegriffen?

Daniel Hartmann
Daniel Hartmann, GIGA-Experte für FPS, E-Sport, Streaming-Kultur und Mass Effect.

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