Mit der neuen Social-Media-App Clubhouse treffen die Entwickler den Zahn der Zeit. Obwohl neue Nutzer nur per Einladung teilnehmen können, wächst die Clubhouse-Community rasant. Jetzt steht der nächste Schritt an: Ein Versprechen, mit dem man den Großen der Branche Konkurrenz machen könnte.

Clubhouse für Android: Entwickler gehen den nächsten Schritt

Clubhouse ist der neue Hype bei den sozialen Medien. Die App ermöglicht Usern Austausch mit Personen über den ganzen Globus verteilt – direkt im gemeinsamen Gespräch. Bisher ist das allerdings nur auf Einladung möglich und bleibt zudem Besitzern eines iPhones vorbehalten. Letzteres soll sich jedoch bald ändern: Die Entwickler planen, ihre App auch Android-Nutzern zugänglich zu machen.

Wie n-tv mit DPA-Material berichtet, werde man in Kürze beginnen, eine Version für Android zu entwicklen. Das gehe aus einem Blogeintrag der Firmengründer Paul Davison und Rohan Seth hervor. Darin heißt es, Clubhouse habe sich in den vergangenen 10 Monaten von der Betaphase mit einigen wenigen Testern schnell entwickelt. Inzwischen seien es mehrere Millionen Nutzer. „Es ist die aufregendste Sache, an der wir je teilgenommen haben“, so die Firmengründer weiter. Neben einer Version für Android arbeite das Team außerdem daran, die Server zu verbessern und Fehler zu beheben. Außerdem wollen die Entwickler die Barrierefreiheit ihrer App verbessern.

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Kritik wegen Datenschutzes ist keine Gefahr für Clubhouse

Während Clubhouse weiterhin wachsenden Zulauf erhält, steht die App allerdings auch von Anfang an in der Kritik: Sie verlange bei Installation Zugriff auf alle Kontakte des Nutzers. Nach diesem Prinzip arbeitet auch WhatsApp – was der Beliebtheit bis vor kurzem aber nicht geschadet hat. Unwahrscheinlich, dass sich dann ähnliche Bedenken negativ auf die Entwicklung von Clubhouse auswirken. Im Gegenteil: Öffnen sich die Entwickler wie geplant für Android-Handys und erweitern damit ihre Zielgruppe erheblich, ist es wahrscheinlich, dass Clubhouse dem Hype entwächst und sich dauerhaft etablieren kann. Letztlich könnte sie sogar bekannte Social-Media-Dienste wie etwa Facebook, Instagram oder Twitter herausfordern.

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