Abstürze, Datenverlust, Bluescreens – die Updates von Windows 10 sorgen bei vielen Nutzern immer wieder für Probleme. Kein Wunder also, dass viele Nutzer die Softwareaktualisierungen des Betriebssystems gerne mal vorübergehend aussetzen. Beim neuesten Patch sollte man aber lieber eine Ausnahme machen, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

 

Windows 10

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Windows 10: Neue kritische Sicherheitslücke entdeckt

In regelmäßigen Abständen versorgt Microsoft sein aktuelles Betriebssystem Windows 10 mit neuen Updates, die nicht nur Bugs fixen oder dem OS neue Funktionen spendieren, sondern auch Sicherheitslücken schließen. Vor ein paar Tagen hat das Unternehmen aber einen Bock geschossen. Eine Sicherheitslücke des Betriebssystems, die vorerst eigentlich geheim bleiben sollte, wie ComputerBase berichtet, wurde vorab auf Cisco Talos Blog veröffentlicht. Der Eintrag wurde bereits kurz nach der Veröffentlichung wieder vom Netz genommen, da Microsoft zu diesem Zeitpunkt noch keine Möglichkeit hatte, das Sicherheitsrisiko der SMBv3-Kompression mit einem Update auszulöschen.

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Die Sicherheitslücke mit dem Codenamen CVE-2020-0796 bietet Angreifern die Möglichkeit, per Fernzugriff Schadsoftware unter Windows 10 und Windows Server 2019 zu installieren. Davon betroffen sind die folgenden Systeme:

  • Microsoft Windows 10 1903 (32-Bit)
  • Microsoft Windows 10 1903 (64-Bit)
  • Microsoft Windows 10 1903 (ARM64)
  • Microsoft Windows 10 1909 (32-Bit)
  • Microsoft Windows 10 1909 (64-Bit)
  • Microsoft Windows 10 1909 (ARM64)
  • Microsoft Windows Server 1903
  • Microsoft Windows Server 1909
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Die 60 dümmsten & lustigsten Fehlermeldungen von Windows, macOS & Co.

Update für Windows 10: Sicherheits-Patch bereits verfügbar

Inzwischen wurde die Sicherheitslücke jedoch schon wieder durch ein Update mit der Kennung „KB4551762“ geschlossen. Der Patch sollte automatisch über die interne Update-Funktion von Windows heruntergeladen und installiert werden.

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So könnt ihr manuell die Suche nach neuen Windows-Updates anstoßen:

Windows 10: Nach Updates suchen – Anleitung

Microsoft empfiehlt allen betroffenen Anwendern zuvor das neueste „Servicing Stack Update“ (SSU) mit der Kennung „KB4541338“ zu installieren, welches ebenfalls über das Windows Update ausgeliefert wird – das geht aus dem entsprechenden Blogeintrag von Microsoft hervor.