Von 0 auf 100: Die Corona-Warn-App ist ein beispielloser Erfolg und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Anwendung für Android-Smartphones und das iPhone liegt in den Download-Zahlen ganz oben. Trotzdem müssen wir weiter vorsichtig sein, meint RKI-Chef Lothar Wieler. Eine Zahl sticht dabei besonders ins Auge – und verrät, warum die Anwendung so wichtig ist. 

 
Corona Warn App
Facts 

Knapp 16 Millionen Mal wurde die Corona-Warn-App bislang heruntergeladen – eine stolze Zahl für eine Anwendung, die erst seit rund einem Monat zum Download bereitsteht. Im Apple App Store und Google Play Store liegt die Tracing-App zur Nachverfolgung von Corona-Infizierten noch immer auf Platz 1 vor WhatsApp und anderen beliebten Apps.

Mehr als 500 Menschen haben Warn-Funktion der Corona-Warn-App verwendet

Abseits der Downloadzahlen hat der Chef des Robert Koch-Institugs, Lothar Wieler, laut Heise ein weiteres interessantes Detail über die Corona-Warn-App bekanntgegeben. Demnach haben bislang mehr als 500 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, die Warn-Funktion der App verwendet. Wie viele andere Nutzer der App dadurch gewarnt wurden, könne Wieler allerdings nicht genau beziffern. Der dezentrale Ansatz der App mache das nicht möglich.

Trotz App und niedriger Fallzahlen weist das Robert Koch-Institut aber weiter auf die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) hin, um „eine erneute Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern.“

Die Corona-Warn-App für Android-Smartphones und das iPhone zum Download:

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Entwickler: Robert Koch-Institut
Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Entwickler: Robert Koch-Institut

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Neustart und hohe Entwicklungskosten für Corona-Warn-App

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, bei der etwa der Tagezähler kaputt war und die Nutzer deshalb ein Update aufspielen mussten, scheint sich die Corona-Warn-App mittlerweile etabliert zu haben. Die Entwicklung der App hat 20 Millionen Euro gekostet und wurde von SAP und der Telekom übernommen. Eigentlich hätte die Anwendung bereits vor dem 16. Juni erscheinen sollen, doch aufgrund von Datenschutzbedenken musste die Entwicklung mittendrin noch einmal neu gestartet werden.