Smartphones von Sony sind echte Ladenhüter – oder etwa doch nicht? Neue Zahlen lassen etwas überraschend eine Art Trendwende bei Xperia-Handys erkennen. Trotz Corona-Krise hat der japanische Hersteller geschafft, was ihm so niemand zugetraut hätte.

 

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Sony: Xperia-Verkäufe bleiben stabil

Sonys Handysparte ist zwar weiterhin ein Sorgenkind, doch das Licht am Ende des Tunnels scheint erreicht. Im dritten Quartal 2020 hat es 600.000 verkaufte Einheiten gegeben, was sicher nicht nach viel klingt, bei Sony aber schon ein echter Meilenstein ist. Zum ersten Mal seit langer Zeit hat es im Vergleich zum Vorjahresquartal keinen Absturz gegeben. Die Verkäufe sind stabil, obwohl die Welt mit einer Pandemie zu kämpfen hat.

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Noch etwas besser sieht es beim Umsatz aus. Hier hat Sony vom Juli bis September 2020 umgerechnet einen Umsatz von 647,1 Millionen Euro erzielen können. Vor einem Jahr waren es in diesem Zeitraum noch 635,7 Millionen Euro. Sony Mobile Communications sieht sich damit weiter auf dem richtigen Weg und möchte zum ersten Mal seit vier Jahren einen Profit erwirtschaften. Bislang wird die Sparte von anderen Bereichen des Konzerns querfinanziert. Man möchte weiter an der Produktion von Smartphones festhalten, heißt es vonseiten Sonys immer wieder.

Zuletzt hatte Sony das Xperia 5 II mit 120-Hertz-Display und einer 12-MP-Triple-Kamera vorgestellt. Videos mit 4K sind hier mit 120 Bildern pro Sekunde möglich. Mehr zum Handy gibt es hier im Video:

Sony Xperia 5 II vorgestellt: Kompaktes High-End-Smartphone

Sony: Marktanteil bleibt weiter gering

Auch wenn die jetzt präsentierten Zahlen für Sony sicher ein Grund zur Freude sind, liegt noch viel Arbeit vor dem Konzern. In Deutschland liegt der Marktanteil laut StatCounter gerade mal bei 1,23 Prozent. Vor einem Jahr sah es mit 1,74 Prozent sogar noch etwas besser aus. Im Heimatland Japan ist der Marktanteil mittlerweile auch einstellig: 9,72 Prozent bedeuten hier zwar den zweiten Platz vor Huawei und Samsung, sind aber sicher kein Grund für knallende Sektkorken.