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Samsung Galaxy S10: Smartphone nicht so sicher wie gedacht

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Das Samsung Galaxy S10 und Galaxy S10 Plus sind mit dem weltweit ersten Ultraschall-Fingerabdrucksensor ausgestattet. Eigentlich soll dieser sehr sicher sein. Ist er nicht, wie sich jetzt zeigt.

Samsung Galaxy S10: Fingerabdrucksensor lässt sich mit 3D-Druck austricksen

Biometrische Sensoren in Smartphone sollen eigentlich dafür sorgen, dass man sich schnell und sicher anmelden kann. Beim Samsung Galaxy S10 setzt das südkoreanische Unternehmen auf einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor, der besonders sicher sein soll. Das hat sich leider nicht bewahrheitet – berichtet PhoneArena. Bei imgur demonstriert der Nutzer darkshark, wie er mit einem 3D-Druck seines Fingerabdrucks das Samsung Galaxy S10 entsperren kann:

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Der komplette Prozess hat nur wenige Minuten gedauert und es war auch nicht sehr aufwendig. Im schlimmsten Fall könnte er direkt von einem Smartphone einen Fingerabdruck abnehmen, diesen in seinem 3D-Drucker ausdrucken und später dem Opfer das Smartphone abnehmen und es so entsperren. Da viele Apps und Dienste mittlerweile nur mit dem vermeintlich sicheren Fingerabdruck geschützt sind, könnte er so beispielsweise auch auf eine Banking-App zugreifen oder Zahlungen ausführen.

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Das Design des Samsung Galaxy S10 im Detail:

Samsung Galaxy S10: Zurück zum PIN

Damit verliert Samsung eine weitere biometrische Anmeldemethode für seine Galaxy-S10-Smartphones. Die Frontkamera mit Gesichtserkennung kann mit einem einfachen Foto ausgetrickst werden. Beim Fingerabdrucksensor im Display ist es zwar etwas schwerer aber immer noch mit einem begrenzten Aufwand zu schaffen. Wer sein Smartphone wirklich absichern möchte, sollte also zu einer klassischen Sperrmethode wie einem PIN greifen. Das ist zwar etwas umständlicher in der Handhabung, dürfte auf Dauer aber sicherer sein – vorausgesetzt man nutzt nicht sein Geburtsjahr oder verrät jemandem den PIN. Welche Sperrmethode nutzt ihr bei eurem Smartphone?

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