Mit einer neuen Kameratechnik will Oppo Smartphone-Kameras noch besser machen. Wie genau und was sonst noch in dieser Woche passiert ist, erfahrt ihr in dieser Woche in den GIGA Headlines.

Intel Arc: Erstes Gameplay-Material veröffentlicht

Schon seit Jahren arbeitet Intel an eigenen Grafikkarten. Nun wird es langsam ernst: Anfang 2022 sollen bereits die ersten Karten der Reihe „Intel ARC“ veröffentlicht werden.
Nun wurde von Intel ein erster Trailer veröffentlicht, der die Gameplay-Performance der Karten zur Schau stellen soll.

Wie viel man an Infos aus dem Video ziehen kann? Nicht viel.

Es gibt keinen Frame-Counter und das Video wurde mit gerade einmal 30 fps hochgeladen. Rückschlüsse auf die Performance sind da nur schwer möglich.
Immerhin: Es läuft Crysis Remastered.

Aktuell sind zwei Modelle geplant, die die eingängigen Namen DG2-128EU und DG2-512EU tragen. Leistungsmäßig soll sich die 512er-Karte wohl bei der RTX 3070 einsortieren.

HarmonyOS auf 50 Millionen Geräten installiert

In der Vergangenheit lief es ja nicht unbedingt rund für Huawei. Nun hat das Unternehmen aber zumindest etwas zu feiern: HarmonyOS, das eigene Betriebssystem von Huawei, ist auf mittlerweile 50 Millionen Geräten installiert. Diese Geräte befinden sich allerdings größtenteils in China, wo man mit dem Rollout angefangen hat.

Hierzulande sind erst seit kurzer Zeit erste Geräte mit HarmonyOS verfügbar. Etwa die Huawei Watch 3 oder das MatePad 11. Auch Updates für die bisherigen Smartphones sind in Deutschland noch nicht gestartet, sollen aber zumindest für neuere Smartphone-Modelle kommen.

Ob sich das Betriebssystem außerhalb Chinas trotz fehlender Google-Dienste durchsetzen kann, ist noch fraglich. Smartphones von Huawei haben sich zumindest in den letzten Jahren ja schlechter verkauft.

HUAWEI MATEPAD 11 Wi-Fi, Tablet, 128 GB, 10,95 Zoll, Matte Grey

HUAWEI MATEPAD 11 Wi-Fi, Tablet, 128 GB, 10,95 Zoll, Matte Grey

Oppo: Neues Teleobjektiv sorgt für besseren Zoom

In dieser Woche hat Oppo einen Kamera-Prototyp mit einem spannenden Feature vorgestellt: Zum ersten Mal besitzt die Tele-Linse in einer Smartphone-Kamera keine fixe Brennweite. Heißt im Klartext: Statt eines fixen Zooms könnte das Teleobjektiv direkt Fotos in verschiedenen Zoomstufen schießen. Die Brennweite soll dabei bei umgerechnet 85-200 mm liegen.

So oder so: Bilder sollten dadurch auch in großen Zoomstufen grandios aussehen, weil man in der Nachbearbeitung auf den digitalen Zoom verzichten kann.

Wann wir ein Smartphone mit der Kameratechnik zu sehen bekommen ist noch nicht bekannt. Da es sich aber um einen Prototypen handelt, sollten wir erstmal nicht damit rechnen.

Digitalkameras: Keiner kauft sie

Und wo wir gerade bei besser werdenden Kameras in Smartphones sind: Wann habt ihr euch eigentlich zuletzt eine richtige Digitalkamera gekauft?
Wenn man den Zahlen der „Camera & Imaging Products Association“ glaubt, dann ist was wahrscheinlich schon einige Zeit her. Im vergangenen Jahr wurden gerade mal noch 8,9 Millionen digitale Fotokameras verkauft, zum Vergleich: 2011 waren es 115,5 Millionen.

Quelle: statista

Der Grund dürfte klar sein: Wer mit dem Smartphone eine gute Kamera immer bei sich trägt, braucht keine Digitalkamera mehr.

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