WhatsApp im Kampf gegen Spam: So sehen die Pläne aus

Florian Matthey

Für viele ist WhatsApp zum wichtigsten Kommunikationsmedium geworden – noch vor E-Mails. Ebenso wie bei E-Mails besteht bei WhatsApp aber ein Problem mit Spam. Der Betreiber will jetzt neue Maßnahmen dagegen ergreifen.

WhatsApp im Kampf gegen Spam: So sehen die Pläne aus
Bildquelle: GIGA.

WhatsApp setzt bei Spam auf mehr Transparenz

Die Facebook-Tochter WhatsApp möchte neue Maßnahmen gegen Spam ergreifen. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf mehr Transparenz: Spam-Nachrichten sollen sich einfacher als solche identifizieren lassen.

Zunächst sollen Benutzer, die Nachrichten an zu viele Empfänger weiterleiten wollen, darüber informiert werden, dass sie vielleicht etwas zu übermütig sind: In aktuellen WhatsApp-Betas erscheint dann, wenn derselbe Benutzer eine Nachricht bereits mehr als 25 Mal weitergeleitet hat, der Hinweis, dass er diese Nachricht schon sehr oft verschickt hat. Außerdem darf er sie nur an 30 Empfänger auf einmal schicken.

So könnt ihr versehentlich verschickte WhatsApp-Nachrichten auch beim Empfänger löschen:

WhatsApp-Tipp: Nachrichten löschen, auch beim Empfänger – so geht's.

Damit wäre vielleicht schon einmal Spam von Personen eingedämmt, die sich gar nicht bewusst sind, dass sie zu „Spammern“ werden. Anderen kommt es natürlich gerade darauf an, Nachrichten möglich oft zu verschicken, sodass dieser Hinweis sie wenig interessieren dürfte. Dafür gibt es dann aber auch einen Hinweis für die Empfänger: Wenn eine Nachricht Spam-verdächtig ist, sehen sie den Hinweis „oft weitergeleitet“ in grauer Schrift vor der Nachricht. Dann können sie entsprechende Maßnahmen ergreifen – beispielsweise den Absender ermahnen und/oder direkt blockieren.

Es gibt Dinge, die man bei WhatsApp nicht schreiben sollte – ob Spam oder kein Spam. Seht selbst:

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9 Sätze, die ihr niemals über WhatsApp versenden solltet.

Spam bei WhatsApp melden: Auch das ist möglich

Wer Spam-Nachrichten von unbekannten Benutzern erhält, kann diese auch direkt bei WhatsApp melden – in einem Artikel erklären wir, wie das schon mit aktuellen WhatsApp-Versionen geht. Dann kann WhatsApp auch direkte Maßnahmen wie eine Sperrung des Absenders ergreifen. In Kombination mit den neuen Transparenzmaßnahmen wird sich das Phänomen so vielleicht zumindest ein wenig eindämmen lassen. Wurdet ihr in WhatsApp schon Opfer von Spam?

Quelle: Caschys Blog

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