Jetzt ist es doch noch fertig geworden. Ab sofort können iPhone-Nutzer das nächste größere Update von iOS 14 laden – kostenlos versteht sich. GIGA verrät, warum sich die Aktualisierung lohnt und was Apple hierzulande noch „vergessen“ hat.

 

iOS 14

Facts 

Update vom 15.12.2020: Pünktlich noch vor den Festtagen veröffentlicht Apple mit iOS 14.3 und iPad OS 14.3 das nächste größere Update für iPhone und iPad. Abseits der schon vorab bekannten Features sticht eine neue Funktion heraus. Ab sofort unterstützen die Apple-Geräte nach dem Update auch den neuen Abo-Dienst „Apple Fitness+“. Hierbei handelt es sich um Apples virtuelles Fitnessstudio. Doch es gibt einen Haken: In Deutschland können wir Fitness+ noch gar nicht nutzen, denn der Dienst und die dazugehörige App steht nur in Australien, Kanada, Irland, Neuseeland, Großbritannien und den USA zur Verfügung. Deutschland geht momentan noch leider leer aus.

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Abseits von Fitness+ bietet iOS 14.3 dann aber auch für uns hierzulande einige neue Features, beispielsweise die Unterstützung der neuen AirPods Max, das neue Fotoformat „Apple ProRAW“, neue Features innerhalb der TV-App und vieles mehr. Nicht vergessen sollte man auch die Behebung von nervigen Fehlern. Konkret spricht Apple im „Beipackzettel“ von folgenden Bugs:

  • MMS-Nachrichten wurden in bestimmten Fällen nicht erhalten
  • Mitteilungen der App „Nachrichten“ wurden in bestimmten Fällen nicht empfangen
  • Die Mitglieder von Gruppen in der App „Kontakte“ wurden beim Schreiben einer Nachricht nicht angezeigt
  • Videos wurden in bestimmten Fällen nicht richtig angezeigt, wenn sie über die App „Fotos“ geteilt wurden
  • App-Ordner konnten in bestimmten Situationen nicht geöffnet werden
  • Spotlight-Suchergebnisse und Öffnen von Apps über Spotlight funktionierten in bestimmten Fällen nicht
  • Die Option „Bluetooth“ war in den „Einstellungen“ in bestimmten Fällen nicht verfügbar
  • Das kabellose Laden von Geräten wurde in bestimmten Fällen verhindert
  • Das kabellose MagSafe Duo-Ladegerät lud das iPhone in bestimmten Fällen nicht mit der maximalen Leistung
  • Die Konfiguration von kabellosem Zubehör und Peripheriegeräten, die das Protokoll WAC verwenden, konnte in bestimmten Fällen nicht abgeschlossen werden
  • Die Tastatur wurde ausgeblendet, wenn in der App „Erinnerungen“ eine Liste hinzugefügt wurde, während VoiceOver aktiv war

Wie immer steht iOS 14.3 über die Softwareaktualisierung kostenlos zur Verfügung und nimmt etwas über 600 MB Platz in Anspruch (bei schon installierten iOS 14.2).

Originalartikel:

Im Zuge des Releases von macOS Big Sur verteilte Apple nun auch die erste Beta eines neuen und größeren iPhone-Updates – iOS 14.3 respektive iPadOS 14.3 steht für Entwickler bereit und ist bereits das dritte Major-Update von iOS 14. Die schiere Geschwindigkeit der Update-Entwicklung ist dabei schon etwas überraschend. Gleichfalls gearbeitet wird ab sofort an watchOS 7.2 für die Apple Watch und tvOS 14.3 fürs Apple TV. Besonders auskunftsfreudig zeigt sich aber iOS 14,3, enthält es doch verdächtige Hinweise auf neue Apple-Hardware.

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iOS 14.3 fürs iPhone: Apple verrät AirTags und AirPods Studio

Entdeckt wurde zunächst ein neues Video zur Kopplung von Geräten im Bezug auf Apples „Wo ist?“-App. Ein weiteres Indiz für die Existenz der als „AirTags“ vermuteten „Schlüsselfinder“. Apple arbeitet bekanntlich seit langer Zeit an den kleinen Trackern, immer wieder wurde die Vorstellung verschoben. Doch damit nicht genug, iOS 14.3 bereitet wohl auch die Unterstützung für Bluetooth-Trackern von Drittanbietern vor – da steckt also noch mehr dahinter.

Wer dann bei dem entdeckten Video ganz genau hinschaut, der entdeckt auch ein neues Icon für Kopfhörer – ein klassisches, großes und ohrumschließendes Modell. Es bedarf nicht sonderlich enormer Fantasie, um darin einen Hinweis auf Apples ominöse Studiokopfhörer zu sehen. Die könnten demnach zukünftig auch mit der „Wo ist?“-App auf dem iPhone gefunden werden. Natürlich müsste es sie dafür erst mal zu kaufen geben. Zur Erinnerung: Auch die AirPods Studio werden seit geraumer Zeit erwartet und wurden bisher noch nicht vorgestellt. Gelegenheit dazu hatte Apple zuletzt auf dem Mac-Event diese Woche, doch der US-Hersteller nutzte sie nicht. Die Experten erwarten daher die AirPods Studio als auch die AirTags erst im Frühjahr 2021.

Was iOS 14 schon jetzt alles bietet, verraten wir im Video:

iOS 14: Das sind die Neuerungen

Neue Features in iOS 14.3

Schon wesentlich sicherer sind da die neuen Funktion von iOS 14.3, die man jetzt entdeckte. Wir fassen kurz einige neue Features zusammen:

  • ProRAW wird unterstützt: Das neue Bildformat fürs iPhone 12 Pro und Pro Max wurde bereits angekündigt, gelangt aber erst mit dem kommenden iPhone-Update zu den Nutzern.
  • Innerhalb der Health-App gibt's eine neue Sektion für die Schwangerschaft.
  • Controller-Support: Mit iOS 14.3 werden fortan auch die neuen Controller der PS5 und von Amazon Luna (Spieleservice) unterstützt.
  • Ecosia lässt sich neben Google, Yahoo, Bing und DuckDuckGo als alternative Standard-Suchmaschine festlegen.

Noch ist nicht klar, wann Apple die Entwicklungsarbeiten an iOS 14.3 abschließen wird. Erwähnenswert: Die derzeit aktuelle Version (iOS 14.2) wurde ab dem 17. September an die Entwickler verteilt. Fertiggestellt und für alle zugänglich gemacht wurde sie dann am 5. November. Eine Veröffentlichung von iOS 14.3 wäre demzufolge in diesem Jahr noch knapp möglich, aber nicht wirklich wahrscheinlich. GIGA meint: Auch Apples Entwickler wollen Weihnachten feiern, insofern stehen die Chancen auf eine Fertigstellung im neuen Jahr sehr gut.