The Witcher auf Netflix soll gruseliger werden, als ihr denkt

Daniel Hartmann 9

The Witcher ist noch nie nur Kuschelhäschen und Regenbögen gewesen, aber die kommende Serien-Adaption auf Netflix soll wohl gruseliger werden, als ihr denkt: Für Visual-Effekt-Supervisor Julian Parry ist The Witcher mehr Horror als Fantasy.

Warum Weihnachten mit der Familie verbringen, wenn ihr auch The Witcher sehen könnt? Die Netflix-Adaption zum berüchtigten Hexer wird am 20. Dezember – also kurz vor den Feiertagen, yay – auf eure Bildschirme krabbeln. Dazu solltet ihr euch dann heimelig in eine Wolldecke kuscheln und einen heißen, beruhigenden Tee trinken. Denn: The Witcher soll sehr viel gruseliger werden, als ihr womöglich erwartet. Visual-Effekt-Supervisor Julian Parry geht gegenüber GamesRadar sogar so weit zu behaupten, es würde „eher zum Horror tendieren“ als zum Fantasy-Genre:

„Ich denke definitiv, dass es eher zum Horror tendiert. Wir nehmen die Fantasy raus. Ich kann ganz ehrlich sagen, dass es nicht fantastisch ist. Ich meine, es ist fantastisch, aber im Sinne vom Horror-Genre. Zum Beispiel, seht euch Striga an, das ist ein krass-aussehendes Ding. Das ist total unangenehm!“

Im The-Witcher-Universum ist ein Striga eine Frau, die in ein Monster verwandelt wurde und mit endlosem Hass angefüllt ist. Wie endlos buaaah!-grausig das wird, dürfte euch der Dezember verraten.

Ursprüngliche Nachricht vom 5. November, 13:32 Uhr 

Die ausführende Produzentin Lauren Schmidt Hissrich plant nicht nur für eine oder zwei Staffeln von The Witcher, sondern gleich für sieben.

Ende Dezember startet auf Netflix die Serie zu The Witcher und adaptiert die Bücher des polnischen Autors Andrzej Sapkowski (nicht die Spiele von CD Projekt Red). Dennoch scheint es ein paar Easter Eggs aus den Spielen zu geben, wie der kürzlich veröffentlichte Trailer beweist:

The Witcher - Netflix Trailer.

Ja, ganz genau – die Badewannen-Szene aus The Witcher 3 ist gemeint. Wenn es nach Lauren Schmidt Hissrich geht, wird es in der Serie noch viel Platz für weitere kleine Referenzen geben, denn sie hat sieben Staffeln für den Serien-Auftritt von Geralt im Sinn.

Offiziell ist Netflix bis jetzt allerdings nur bei der ersten Staffeln mit an Bord, doch Hissrich plant bereits mehr, wie sie dem SFX Magazin (einer Tochter von Gamesradar) in einem Interview erzählte. Sie sagte zu den Plänen für mehrere Staffeln der Serie:

„Wir haben bis jetzt noch keine zweite Staffel – so Gott will, werden wir – aber im Moment geht es darum: ‚Wie bauen wir Geschichten auf, die Zuschauer über Jahre fesseln?‘ Das Schlimmste, was wir machen könnten, wäre all unsere Energie in nur eine Staffel stecken und nicht darüber nach zudenken, was aus den Charakteren noch werden kann.“

Ob es nun eine zweite oder auch sieben Staffeln von The Witcher geben wird, liegt am Ende in der Hand von Netflix und natürlich dem Erfolg der ersten Staffel. Aber auch das weiß Hissrich und sagt zu zukünftigen Staffeln auf Twitter:

„Es gibt das Geschäft und es gibt die Kreativität. So oft ich kann, überlasse ich Netflix das Geschäft, damit ich mich mit jeder Zelle meines Gehirns darauf konzentrieren kann, bezüglich Geschichte und Charakteren abzuliefern. Trotzdem – drückt die verdammten Daumen, wisst ihr?“

Die erste Staffel von The Witcher erscheint am 20. Dezember 2019 auf Netflix und wird acht Folgen haben.

Wie ist eure Erwartungshaltung zur The Witcher-Serie? Seid ihr gehyped, vorsichtig optimistisch oder glaubt ihr, die Serie wird ein Flop? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

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