iPad Pro wird begeistern: So will Apple das Tablet noch schneller machen

Sven Kaulfuss 8

Momentan steckt im iPhone XS und XS Max noch der schnellste Apple-Chip. Doch lange wird das Smartphone damit nicht mehr prahlen können, denn das neue iPad Pro befindet sich schon in Lauerstellung. Apple will das Tablet bald zum schnellsten iOS-Gerät küren und so wird’s gelingen.

iPad Pro wird begeistern: So will Apple das Tablet noch schneller machen
Bildquelle: GIGA.

Tablet mit neuem Chip: iPad Pro erhält Apple A12X

Das neue iPad Pro des Modelljahrganges wird nicht nur das schnellste Apple-Tablet aller Zeiten, sondern am Ende auch das iPhone XS und XS Max vom Thron stoßen. Dafür stattet der iPhone-Hersteller die neuen Modelle des professionellen Tablets mit einer schnelleren Version des Apple A12 aus, so ein aktueller Bericht. Der A12X getaufte SoC (System-on-a-Chip = Ein-Chip-System) wird demnach den A12 im iPhone XS und XS Max noch überflügeln. Unklar ist, ob Apple hierfür wie in der Vergangenheit schon geschehen, auch die Anzahl der Kerne der X-Variante des hauseigenen Chips erhöht. Jedenfalls soll dem A12X eine ebenfalls schnellere GPU (graphics processing unit = Grafikprozessor) zur Seite gestellt werden.

Apples A12 im iPhone XS (Max) „versenkt“ sie bisher alle – auch Samsungs aktuelles Top-Modell:

iPhone XS Max vs. Samsung Galaxy Note 9.

Ferner spricht der Bericht vom Codenamen des sagenhaften Prozessors – Vortex nennt Apple intern den Wunderchip und T8027 lautet die Teilenummer.

Apples A12 ist der bisher schnellste Chip in einem iOS-Gerät, ein 64-Bit-System mit sechs Kernen. In den iPhones taktet er bisher mit 2,49 GHz, beim kommenden iPad Pro könnte Apple zusätzlich zur erweiterten Architektur des A12X auch noch die Taktrate erhöhen.

iPad Pro 2018: Damit können wir rechnen

Das Update des iPad Pro wird gegenwärtig noch im Oktober auf einem speziellem Event erwartet. Apple dürfte das Tablet radikal verändern. Die Front wird ein formatfüllendes Display einnehmen – schmale Ränder, abgerundete Bildschirmecken und das Fehlen des Homebuttons stechen heraus.

So oder so ähnlich dürfte das neue iPad Pro am Ende ausschauen:

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iPad Pro 2018: 3D-Modell verrät Geheimnisse des Apple-Tablets.

Statt Touch ID (Fingerabdrucksensor) setzt Apple wohl gänzlich auf FaceID (Gesichtserkennung) als biometrisches Sicherheitsfeature. Das Apple-Tablet eifert damit dem Vorbild des iPhone X nach – einen Notch (Display-Kerbe) wie die Smartphones wird das neue iPad Pro aber nicht bekommen. Begeistern will Apple ferner mit einem USB-C-Anschluss, an dem dann auch Bildschirme mit 4K-Auflösung angeschlossen werden können. Ferner soll auf der Rückseite ein neuer magnetischer Anschluss auf die Nutzer warten, gedacht für Tastaturen und mehr. Zwei Bildschirmgrößen wie bisher soll es geben: 11 und 12,9 Zoll.

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Wir gewinnen den Eindruck, Apple baut das iPad Pro immer mehr als Alternative zum Mac auf, immerhin erreicht auch der A12 im iPhone XS schon nahezu das Leistungslevel eines Desktopprozessors. Der A12X legt dann noch eine Schippe drauf. Hinzu kommt die Option 4K-Monitore extern anzusteuern. Die Luft für den Mac wird immer dünner – oder wie seht ihr dies?

Quelle: 9to5Mac

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