iOS 13 wird tierisch: Apples Systemupdate für iPhone und iPad erhält noch mehr Funktionen und Features

Sven Kaulfuss 10

Anlässlich der Keynote zur WWDC (Apples Entwicklerkonferenz) am 3. Juni 2019 wird die Welt erstmals einen ersten Blick auf iOS 13 erhaschen dürfen. Das Systemupdate für iPhone und iPad enthält zahlreiche neue Funktionen und Features. Jetzt wird’s bei Apple sogar noch tierischer, denn neue Animojis und mehr warten in iOS 13 darauf, entdeckt zu werden.

iOS 13 wird tierisch: Apples Systemupdate für iPhone und iPad erhält noch mehr Funktionen und Features
Bildquelle: GIGA (iPhone) und Apple (Animoji).
Update vom 23. April 2019:
Insider und iOS-Entwickler Steven Troughton-Smith will von neuen Animojis für iOS 13 gehört haben. Das zukünftige Systemupdate für iPhone und iPad soll demnach noch mehr von den animierten Emojis von Apple bekommen. In jedem Fall wird’s wohl sehr tierisch, denn unter de Neulingen sollen sich eine Kuh, ein Tintenfisch und eine Maus befinden. Zusätzlich gibt’s noch ein neues Emoji-Gesicht als Animoji.
Hinsichtlich der Maus gibt’s schon Spekulationen (via CultofMac) bezüglich eines möglichen Lizenzdeals mit Disney, denn es könnte sich unter Umständen um Mickey Maus handeln. Immerhin: Bei der Apple Watch zeigen Mickey und Minnie Maus schon wunschweise die Zeit an, ein entsprechender Deal klingt also nicht sonderlich weit hergeholt. Mit Guilherme Rambo weiß ein gut informierter 9to5Mac-Autor und Insider weitere Neuigkeiten zu berichten. iOS 13 wird es App-Entwicklern nämlich ermöglichen, Siri in ihre Apps für mehrere neue Anwendungsfälle zu integrieren. Dazu gehören die Medienwiedergabe, die Suche, Sprachanrufe, Event-Ticketing, Nachrichtenanhänge, Flüge, Zugreisen und Flughafen-Gate- und Sitzinformationen.

Ursprünglicher Artikel vom 16. April 2019:

iOS 13 für iPhone und iPad: Apples System kann mehrere Fenster pro App verwalten

Erfahren haben möchte dies der stets gut informierte iOS-Entwickler und 9to5Mac-Autor Guilherme Rambo. Sein neuester Bericht bestätigt darin die App-Option von mehreren Fenstern. Am ehesten vergleichbar sei das Feature mit dem Open-Source-Projekt namens „PanelKit“ – jedes App-Fenster kann wahlweise an den Bildschirmrand fixiert werden, aber auch als Karte frei übereinander schweben beziehungsweise gestapelt werden.

Weitere Features von iOS 13: Dark Mode, Schriftverwaltung u.v.m.

Doch damit endet der Bericht von Rambo noch nicht. Einige der genannten Funktionen wurden hier und da vorab erwähnt, andere sind gänzlich neu in der „Zutatenliste der Gerüchteküche“ zu iOS 13:

  • Systemweiter Dark Mode: Der Dunkelmodus ist vergleichbar mit dem Äquivalent in macOS 10.14 Mojave. Mit dabei auch eine Version mit der Option eines höheren Kontrastes auf dem Bildschirm.
  • Neue „Undo-Geste“: Wer eine Aktion rückgängig machen will, der muss derzeit iPhone und iPad kurz schütteln. iOS 13 soll dies ändern. Zumindest bei der Texteingabe auf dem iPad. Eine neue Dreifinger-Geste, angewendet im Bereich der virtuellen Tastatur, wird eingeführt – Dreifingertipp und anschließender Wisch nach links oder rechts löscht oder wiederholt die vorherige Texteingabe.
  • Schriftenverwaltung: Wer neue Schriften auf iPhone und iPad verwenden will, wird sich freuen, denn der Umweg über eine Profilinstallation ist nicht mehr notwendig, stattdessen erfolgt die Verwaltung direkt über die Einstellungen.
  • Mail-App: Wird intelligenter, Mails werden automatisch in Kategorien wie Marketing, Einkäufe, Reisen, „unwichtig“ und mehr geordnet.
  • Neue Gesten halten Einzug: Wer auf einmal mehrere Elemente auswählen möchte, zum Beispiel in Tabellen- und Sammlungsansichten, kann dies nun über die Benutzung von mehreren Fingern erreichen. Ähnlich der Funktion „Klicken und Ziehen“ auf dem Mac.
  • Erinnerungen: Die App wird überarbeitet, nicht nur für iOS 13, sondern auch für den Mac.
  • Neue Lautstärkeanzeige: Fällt dezenter aus – wir berichteten.
  • Hey Siri: Fehlannahmen beispielsweise durch lachende oder weinende Babys werden verhindert.
  • Mehrsprachige Unterstützung: Wird verbessert bei Tastaturen und Diktaten.
  • Druck-Unterstützung: Einführung einer erweiterten In-App-Drucksteuerung.

Unsere Wunschliste für iOS 13 visualisiert:

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Release von iOS 13

Im Juni 2019 wird Apple zunächst eine erste Entwicklerversion von iOS 13 für iPhone und iPad vorstellen, gefolgt von einer öffentlichen Beta-Variante. Nach Beendigung der Entwicklungsarbeiten kann mit einem Release im September 2019 gerechnet werden – traditionell kurz vor der Vorstellung neuer iPhones.

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