Noch vergehen einige Monate ins Land, doch so viel ist sicher: Das neue iPhone 12 wird im Herbst auf Kundenfang gehen. Nun verrät ein anerkannter Apple-Experte ein weiteres Top-Feature des neuen Handys.

Eine optische Bildstabilisierung gehört seit Jahren zum guten Ton der Smartphone-Fotografie. Auch das aktuelle iPhone 11 Pro macht da keine Ausnahme, allerdings greift dieses Merkmal allein bei Fotos und Videos unter Verwendung der Tele- und Weitwinkellinse. Verwendet der Nutzer das Ultraweit-Objektiv muss man auf die nützliche Bildstabilisierung verzichten. Dieses Problem soll in Zukunft mit dem iPhone 12 der Vergangenheit angehören.

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iPhone 12 Pro: So will Apple immer scharfe Bilder garantieren

Der immer gut informierte Apple-Experte Ming-Chi Kuo verrät uns von einem neuen Feature des kommenden Apple-Handys: „Sensor-shifting Image Stabilization“ (Sensor-verschiebende Bildstabilisierung). Was können wir uns darunter vorstellen? Ganz einfach, die Stabilisierung wird direkt am Kamerasensor selbst festgemacht und ist so nicht mehr von einem bestimmten Objektiv abhängig. Ergo: Die „ruhige Hand“ der Stabilisierung kann für alle Brennweitenbereiche eingesetzt werden. Laut MacRumors soll die neue Technologie auch zu besseren fotografischen Ergebnissen beim Einsatz von führen.

Blick über den Tellerrand – eine Periskop-Linse wie beim Huawei P30 Pro gibts es erst später im iPhone:

Huawei P30 Pro im Kameratest.

Jedoch werden zunächst nicht alle Kunden vom neuen Top-Feature profitieren können. Kuo verspricht die Funktion nämlich allein für das neue Top-Modell des iPhones mit 6,7-Zoll-Display. Die anderen drei Modelle gehen also leer aus. Erst 2021 soll laut Kuo dann das neue Stabilisierungs-Feature auch auf andere Modelle ausgeweitet werden. Zur Erinnerung: Insgesamt vier Versionen des iPhone 12 soll es im Herbst 2020 geben – zwei Pro-Modelle mit Triple-Kamera (6,1 und 6,7 Zoll) und zwei Standardvarianten mit Dual-Kamera (5,4 und 6,1 Zoll). Interessant: Das Branchenmagazin DigiTimes wiederum sieht den Einsatz von „Sensor-shifting Image Stabilization“ dagegen schon beim kleineren Pro-Modell mit 6,1-Zoll-Display. Apropos: Erwartet wird für die Top-Modelle ebenso ein neuer ToF-Sensor für AR-Anwendungen, der feierte erst kürzlich als „LiDAR-Sanner“ Premiere im neuen iPad Pro.

So oder so ähnlich erhofft man sich das iPhone 12:

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iPhone 12 im Retro-Look: So markant könnte das Apple-Handy aussehen

Optisches Zoom kommt 2022 zum iPhone

In zwei Jahren wird’s dann noch spannender, denn laut Kuo soll 2022 das erste iPhone mit einer Periskop-Linse erscheinen und so ein echtes optisches 5-fach-Zoom beinhalten. Die Android-Konkurrenz kann darüber aber nur müde lächeln, denn beispielsweise kennt man diese Technik schon vom Huawei P30 Pro aus diesem Jahr – Apple wäre im Jahr 2022 demzufolge ein wenig spät dran.