Smartwatch-Update: So löst Google das größte Problem der Uhren

Stefan Bubeck 4

Googles Wear OS (ehemals „Android Wear“) für Smartwatches (u.a. Skagen Falster 2 von Fossil Group) bekommt ein vielversprechendes Update. Hier sind die neuen Funktionen des „H Update“, inklusive eines radikalen Stromsparmodus.

Smartwatch-Update: So löst Google das größte Problem der Uhren
Bildquelle: GIGA (Smartwatch: Skagen Falster 2).

Google Wear OS „H Update“ für Smartwatches angekündigt

Wofür der Buchstabe „H“ bei Googles „H Update“ für Wear OS steht, wird nicht verraten. Aber immerhin hat das Update einen Namen und nicht nur eine Versionsnummer. Technisch kann man es durchaus als größeres Update bezeichnen, denn die Änderungen sind zum Teil tiefgreifend.

Ins Auge springt die Funktion „Aktualisierter Batteriesparmodus“, bei der aus der Smartwatch bei niedrigem Akkustand automatisch eine gewöhnliche Armbanduhr wird, die nur noch die Uhrzeit anzeigt. Das erinnert an die Fähigkeiten des neuen Smartwatch-Superchips Snapdragon Wear 3100, der im neuen Energiesparmodus auch auf die reine Zeitanzeige umspringt und zwei Tage zusätzliche Laufzeit dabei herausholt.

Mit dem „H Update“ dürfte diese Funktion dann wohl auch für ältere Modelle (meist mit Snapdragon 2100) verfügbar sein, sodass man nur deshalb nicht unbedingt zu einem brandneuen Modell wie der Fossil Sport greifen muss. Wie viele Zusatz-Stunden- oder Tage das Softwareupdate tatsächlich bringt, ist noch unklar – dennoch wird das Update das größte Wearable-Problem gehörig eindämmen oder vielleicht sogar lösen, denn es gibt wirklich nichts Unnützeres als eine „tote“ Smartwatch am Handgelenk.

Die aktuellste Version von Wear OS ist derzeit 2.17 vom September 2018. Das „H Update“ bekommt die Versionsnummer 2.2. Hier sind alle Verbesserungen des „H Updates“ für Wear OS im Überblick:

  • Aktualisierter Batteriesparmodus:
    Dieses Update verlängert die Akkulaufzeit noch weiter. Es aktiviert den Batteriesparmodus, wenn der Akku unter 10 Prozent fällt. Dann wird aus der Smartwatch eine ganz normale Armbanduhr, die nur noch die Uhrzeit anzeigt.
  • Verbesserte „Off Body Efficiency“:
    Nach 30 Minuten Inaktivität geht die Wear-OS-Smartwatch in den Tiefschlafmodus, um die Batterie zu schonen.
  • „Smart App Resume“ für alle Apps:
    Man kann nun in allen Apps auf der Smartwatch ganz einfach an der Stelle weitermachen, an der man aufgehört hat, statt dass alles nochmal neu geladen wird.
  • Zweistufige Abschaltung:
    Man kann die Smartwatch nun in zwei einfachen Schritten ausschalten. Um die Uhr auszuschalten, muss man einfach den Netzschalter gedrückt halten, bis man den Bildschirm zum Ausschalten sieht. Dann wählt man „Ausschalten“ oder „Neustart“.

Vielleicht wird es jetzt Zeit für eine neue Smartwatch? Hier sind die schönsten Modelle, einige davon auch mit Wear OS:

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Smartwatches mit Wear OS: Erscheinungsdatum des Updates noch nicht konkret

Alles in allem begrüßenswerte Verbesserungen, wie wir finden – Google zeigt sich in Sachen Wear OS engagiert, auch der Fokus auf die Akkulaufzeit und den Nutzungskomfort sind richtige Entscheidungen. Eine Sache stört uns aber: Google kommuniziert nicht klar, wann mit dem Update zu rechnen ist. Es ist im offiziellen Blogeintrag nur die Rede davon, dass das Wear OS H Update „im Laufe der kommenden Monate ausgerollt“ werden soll.

Quelle: Google

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