Geheime Apple-Projekte: So viel Geld gibts für neue iPhones

Holger Eilhard 1

„Stillstand ist Rückschritt“, dieses Motto gilt auch für Apple. So muss der milliardenschwere iPhone-Hersteller in die Zukunft investieren, um jedes Jahr pünktlich neue Smartphones und vieles mehr vorstellen zu können. Doch wie schlägt sich Apple im Vergleich zur Konkurrenz?

Apples Quartalszahlen: Weiter steigende Ausgaben für neue iPhones und mehr

Ein Blick in die Details der jüngst veröffentlichten Quartalszahlen von Apple bringt erneut Licht in die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung zukünftiger Hard- und Software. So hat das Unternehmen aus Cupertino zwischen Anfang April und Ende Juni in diesem Jahr 3,7 Milliarden US-Dollar zu diesem Zweck ausgegeben. Im Vorjahresquartal waren es noch 2,9 Milliarden, ein weiteres Jahr zuvor lagen diese Ausgaben bei 2,6 Milliarden Dollar.

Der Trend ist zu den steigenden Investitionen für Forschung und Entwicklung bei Apple ist seit vielen Jahren zu beobachten. In den vergangen 12 Monaten wurden insgesamt 13,4 Milliarden US-Dollar ausgegeben; ein Jahr zuvor waren es nur 11,1 Milliarden. Pro Jahr stiegen die Ausgaben also um rund 20 Prozent.

Dieses Geld fließt selbstverständlich auch in die Entwicklung neuer iPhones, die jährlich mit neuer Technik, im vergangenen Jahr waren es zum Beispiel Face ID dank der TrueDepth-Kamera oder das OLED-Display, erwartet werden. Hinzu kommen komplett neue Produkte, an denen hinter verschlossenen Türen gearbeitet wird. Das wohl bekannteste Beispiel dürfte „Project Titan“, Apples Automobilprojekt, sein. Die Investition in kommende AR-/VR-Produkte dürfte ebenfalls viele Millionen Dollar kosten.

So könnte Apples AR-Brille aussehen:

Bilderstrecke starten(6 Bilder)
Apple-Brille: So schön könnte die digitale Zukunft aussehen

Forschung und Entwicklung bei Apple: Übertroffen von der Konkurrenz

Ein erster Blick auf die steigenden Zahlen lässt vermuten, dass Apple Spitzenreiter bei den Entwicklungsausgaben ist. Schaut man jedoch über den Tellerrand, wird klar, dass Apple hier eher auf der Aufholjagd ist.

So hat Alphabet, die Mutter von Google und Co, im letzten Quartal Ausgaben von 5,1 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung bekanntgegeben. Über die vergangenen 12 Monate hinweg waren es 18,6 Milliarden.

Bei Microsoft war es ebenfalls mehr als beim iPhone-Hersteller. Apples Rivale blätterte zuletzt 3,9 Milliarden US-Dollar für die Forschung hin. Selbst die ferne Konkurrenz von Facebook, zu der auch VR-Spezialist Oculus gehört, ist mit 2,5 Milliarden US-Dollar nicht weit abgeschlagen.

Quelle: Cult of Mac, YCharts

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung