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Android 11 wird beschnitten: Google entfernt still und leise eine Funktion

© Flickr/Kham Tran (CC BY 2.0)
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Das kommt plötzlich: Mit Android 11 verabschiedet sich Google von einem Feature, das einst für die Zukunft stehen sollte und mit großem Spektakel eingeführt wurde. Ein Konkurrent des US-Konzerns zeigt derweil, wie man mit einer ganz ähnlichen Technik mehr Erfolg hat. 

Ein großer Trend der vergangenen Jahre stirbt einen langsamen Tod: Virtual Reality. Oder präziser: Virtual Reality auf dem Smartphone. Mit Daydream versuchte Google einst, eine komfortable und kostengünstige Alternative zu VR-Headsets zu etablieren. Nach nicht einmal vier Jahren zieht der Suchmaschinenanbieter jetzt den Stecker an der einst so hoffnungsvoll gestarteten Technik.

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Android 11 entfernt Support für Google Daydream

Ab Android 11 wird das mobile Betriebssystem Daydream nicht mehr unterstützen, wie Golem unter Berufung auf eine Support-Seite von Google berichtet. Eine Pressemitteilung war Google das Ende offenbar nicht wert. Zwar wird Daydream auf kompatiblen Smartphones weiter funktionieren, doch Google wird keine Software- oder Sicherheitsupdates mehr anbieten. Funktionen in Drittanbieter-Apps oder der Verlust von Kontoinformationen wird durch das Daydream-Ende aber nicht erwartet.

Völlig unerwartet kommt der Schritt von Google nicht. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Unterstützung von Daydream für die damals vorgestellten Pixel-4-Smartphones eingestellt. Dass der Support für die VR-Technologie nun aber komplett für Android 11 gestrichen wird, kommt dann doch etwas überraschend.

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In Android 11 gibt es viele interessante Neuerungen: 

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Facebooks Weg ist erfolgreicher

Wie es besser geht, zeigte jüngst Facebook mit der Vorstellung der Oculus Quest 2. Das neue VR-Headset bietet unter anderem bessere Hardware im Inneren und höher auflösende Displays. Hinzu kommt ein neuer Controller, der eine längere Akkulaufzeit besitzen soll. Im Gegensatz zu Daydream und anderen Lösungen im Android-Sektor arbeitet die Oculus Quest 2 aber als Stand-Alone-Gerät und braucht kein Smartphone, das als Display dient. Das scheint offenbar der erfolgreichere Weg zu sein.

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