Erste Leaks zum Release-Termin und den Preisen von AMDs neuen Grafikkarten machen die Runde. Und die haben es in sich! Sollten die AMD-Grafikkarten tatsächlich zum angepeilten UVP verfügbar sein, könnte Nvidia echte Probleme bekommen.  

Radeon RX 6600 (XT): Kommen die neuen AMD-Grafikkarten schon bald?

AMD legt nach. Laut eines Insiders soll der Chiphersteller bereits in wenigen Tagen am 30. Juli seine neue Radeon RX 6600 XT auf der „China Joy“-Veranstaltung in Shanghai vorstellen. Knapp zwei Wochen später soll die Mittelklasse-Grafikkarte dann am 11. August in den Verkauf starten.

Neben der Radeon RX 6600 XT wird auch eine weitere, leicht abgespeckte Version der Grafikkarte erwartet: die Radeon RX 6600. Die XT-Variante soll zwar mehr Recheneinheiten bieten, in Sachen Speicherkonfiguration geht man jedoch davon aus, dass beide Modelle auf 8 GB GDDR6 mit einer Taktrate von 16 GHz setzen werden.

Neue AMD-Grafikkarte: Die günstige Alternative zur Nvidia RTX 3060 (Ti)?

Aktuellen Informationen zufolge soll die AMD Radeon RX 6600 XT zum UVP von 349 US-Dollar angeboten werden, die Non-XT-Variante ist mit einem Preis von 299 US-Dollar nochmal 50 US-Dollar günstiger. Offizielle Benchmark-Ergebnisse gibt es bislang zwar nicht, im Moment geht man jedoch davon aus, dass die der RX 6600 XT in Sachen Rasterisierungs-Leistung in Spielen der RTX 3060 überlegen ist. Jedoch dürfte das Nvidia-Modell deutlich besser abschneiden, wenn es ums Thema Raytracing geht.

Ursprünglich soll AMD zudem geplant haben, die RX 6600 XT für 369 US-Dollar anzubieten, hat sich dann jedoch dazu entschieden, den Preis zu senken, da die RTX 3060 nur 329 US-Dollar kostet und satte 12 GB Videospeicher bietet.

Ob die beiden Karten jedoch überhaupt zum Startschuss zum angepeilten Verkaufspreis verfügbar sind, darf stark bezweifelt werden. Bisher überstieg das Interesse an neuen Karten zum Release stets das Angebot, sodass die Modelle binnen weniger Sekunden ausverkauft waren und die entsprechenden Custom-Modellen bei Händlern zu Mondpreisen angeboten wurden. Ob AMD diesem Teufelskreis nun entfliehen kann, bleibt abzuwarten.