Wer sich einen neuen Gaming-Rechner zusammenbauen will, der sollte lieber noch ein paar Monate warten. Laut neusten Berichten wird Nvidias größtes Problem in naher Zukunft nämlich noch weiter eskalieren – für PC-Spieler brechen harte Zeiten an. 

 

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Nvidia-Grafikkarten stark vergriffen: Wird die GPU-Knappheit noch schlimmer?

Wer in den vergangenen Monaten mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen neuen Gaming-PC zusammenzustellen, der wird auf ein riesiges Problem gestoßen sein: Neue Hardware ist gerade Mangelware. Sowohl AMDs neue Ryzen-Prozessoren als auch Grafikkarten von Nvidia und AMD sind aktuell stark vergriffen. Die Folge: Kunden müssen mitunter Wochen auf ihre Bestellungen warten, wenn sie denn eine aufgeben können, oder müssen sich mit den Wucherpreisen der Scalper auf eBay arrangieren.

Nun gibt es noch mehr schlechte Nachrichten. Wie wccftech berichtet, soll der Engpass an neuen RTX-3000-Grafikkarten auch in den kommenden Wochen nicht nur weiter anhalten, sondern sich sogar noch verschlimmern. Vor allem die GeForce RTX 3080 sei aktuell stark von den Problemen betroffen, während die RTX 3070 und RTX 3090 noch in regelmäßigen Abständen für kurze Zeit frei im Handel zum UVP verfügbar sind.

Und was ist sonst noch so passiert? In den GIGA Headlines fassen wir für euch die wichtigsten Meldungen der Woche zusammen:

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Kaum Nvidia-Grafikkarten verfügbar: Was ist die Ursache?

Die Nachfrage an neuen Grafikkarten ist hoch, die Anzahl an verfügbaren GPUs jedoch gering. Was genau ist gerade los? Laut wccftech spielen diverse Faktoren eine Rolle. So sorgt etwa die anhaltende Pandemie für Produktions- und Lieferprobleme. Auch die Versorgung mit notwendigen Materialien zur Herstellung der Grafikkarten scheint aktuell nicht gegeben zu sein.

Welche Grafikkarten sind während der Hardware-Krise bei den Kunden besonders beliebt? Unsere Top 10 verrät es euch: 

Ein weiteres Problem ist das erneute Aufflammen von Kryptowährungen. Miner auf der ganzen Welt sind dabei, die verfügbaren Bestände an Grafikkarten aufzukaufen, um damit „digitales Gold“ zu schürfen. Und wenn die GPUs nicht von den Minern aufgekauft werden, landen sie bei Scalpern, die sie daraufhin auf Plattformen wie eBay und Co. teuer weiterverkaufen.

Aktuell können PC-Spieler davon ausgehen, dass der Hardware-Engpass im ersten Quartal 2021 noch einmal deutlich schlimmer wird. Wann genau man mit einer Entspannung am Markt rechnen kann, bleibt ungewiss.