Jeder weiß, wie ein iPhone heutzutage auszusehen hat: Großer Bildschirm, eine Display-Kerbe (Notch) und mehrere Kameras mit unschönem Buckel auf der Rückseite. Doch es geht auch anders, beweist das folgende, total verrückte iPhone.

 

iPhone 2020

Facts 

Das kurze Video auf Instagram zeigt ein iPhone, was es so noch gar nicht gibt – kein „entlaufener“ Prototyp aus Apples Produktionshallen, sondern ein sehenswertes Konzept in Videoform vom Instagram-Nutzer Iskander Utebayev alias „bat.not.bad“. Uns was erblicken wir nun?

Kurz und gut: Ein faltbares iPhone, das sich in der Mitte des Bildschirms zusammenklappen lässt. Das Produktdesign ähnelt stark dem erst kürzlich vorgestellten Samsung Galaxy Z Flip. Das faltbare Android-Smartphone ist Samsungs zweiter Anlauf in diesem Bereich, nachdem 2019 bereits das etwas anders geartete Galaxy Fold auf den Mart kam. Dieses erinnert aber mehr an ein Tablet am Ende, das Galaxy Z Flip dagegen an klassische Klapp-Handys vergangener Tage.

iPhone trifft auf Samsung Galaxy Z Flip: Apples mögliche Zukunft?

Im Gegensatz zum Galaxy Z Flip besitzt der Entwurf von Iskander Utebayev auf der Vorderseite aber ein vollwertiges, großflächiges Display in quadratischer Form. Dies zeigt Apps in angepasster Weise. Beim Galaxy Z Flip gibt's hingegen nur einen Mini-Bildschirm für Benachrichtigungen und ähnliche Fälle an dieser Stelle.

Die Inspiration von Samsung – das Galaxy Z Flip. Keine Studie, sondern kann man tatsächlich kaufen:

Samsung Galaxy Z Flip: Falt-Handy mit Glas-Display vorgestellt

Doch wäre ein solches iPhone von Apple wirklich sinnvoll? Diese Frage kann Apple nur selber beantworten. Immerhin erfreut sich der Entwurf eines solchen Apple-Smartphones großer Beliebtheit. Nach 4 Tagen wurde der Instagram-Post schon weit über 1 Million mal aufgerufen. Insofern: Aufmerksamkeit wäre Apple wohl hundertprozentig sicher.

Dieser Ansatz eines faltbaren iPads ist auch ganz frisch:

Apples iPhone-Pläne für 2020

Doch zurück in die Realität: Dieses Jahr erwarten wir zunächst noch zum Frühjahr das iPhone 9 respektive iPhone SE 2 – ein kostengünstiger Nachfolger des iPhone 8 im selben Design mit der Leistung eines iPhones 11. Kostenpunkt: 399 US-Dollar, hierzulande dann circa 470 Euro mit Steuern, Abgaben und Apples Sicherheitsmarge. Im Herbst kommen dann iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max – die beiden letzteren mit einem ToF-Sensor für AR-Anwendungen. Auch sollen die Smartphones im Herbst über ein 5G-Modem verfügen. Doch auf faltbare Displays werden wir wohl dieses Jahr vergeblich warten müssen.