Apple: Ohne „Super Retina-Display“ geht hier nichts mehr

Florian Matthey 4

Im Android-Lager sind viele Benutzer mit alter Software unterwegs. Apple ist hingegen sehr gut darin, neue Software-Standards „durchzudrücken“. So überrascht es nicht, dass iPhone-Apps ab April neue Standards erfüllen müssen.

Apple: Ohne „Super Retina-Display“ geht hier nichts mehr
Bildquelle: GIGA/Holger Eilhard.

Entwickler müssen Apps an iPhone-X-Display anpassen

Apple hat in dieser Woche Entwickler informiert, dass ab April alle neuen Apps, die sie veröffentlichen wollen, das „Super Retina-Display“ unterstützten müssen. Dabei handelt es sich um das Display des iPhone X. Hier müssen die Entwickler einerseits eine in vorherigen iPhones nicht vorhandene Auflösung unterstützten. Auch eine Anpassung der Benutzeroberfläche an den „Notch“, also den schwarzen Balken am oberen Display-Rand, ist nötig.

Ab April müssen also alle Entwickler das iOS-11-Entwicklerkit verwenden und eine Unterstützung des iPhone-X-Display vorsehen, wenn sie eine neue iOS-App bei Apple einreichen wollen. Apple ermutigt die Entwickler auch, iOS-11-Features wie Core ML, ARKit und SiriKit zu verwenden. Core ML ist eine Plattform für maschinelles Lernen, ARKit ermöglicht ansprechende Augmented-Reality-Anwendungen und SiriKit wiederum eine Anbindung an Apples Spracherkennungsassistenten.

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Updates dürfen zunächst noch ohne iPhone-X-Support bleiben

Entwickler, die ihre bereits vorhandenen Apps mit Updates versehen, dürfen aber wohlgemerkt auch nach Inkrafttreten der neuen Regel im April noch Updates veröffentlichen, die noch keine Super-Retina-Display-Unterstützung bieten. Auch hier dürfte Apple zu einem späteren Zeitpunkt aber strenger werden.

Allgemein zeigen entsprechende Maßnahmen auch Wirkung: Schon jetzt sind die meisten beliebten Apps ohnehin an das iPhone-X-Display angepasst. Bei Apps, die seit dem vergangenen Herbst neu erschienen ist, gilt das in den allermeisten Fällen erst recht. Die neue, strengere App-Store-Regel wird die meisten Entwickler also nicht stören.

Quelle: 9to5Mac via The Verge

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