Nach dem Ende von Mixer muss sich Ninja entscheiden, wo er künftig streamen möchte. Unter anderem stehen Twitch und YouTube zur Auswahl, auf zweiterem hat er gestern bereits gestreamt und dabei zahlreiche Zuschauer angelockt.

 

Twitch

Facts 

Tausende Streamer und auch Zuschauer waren geschockt, als Mixer kürzlich sein Ende bekannt gab. Neben Tausenden anderen, sind auch weltbekannte Streamer wie Ninja und Shroud nun ohne feste Plattform. Es könnte allerdings sein, dass Ninja bei YouTube sein Neues zu Hause gefunden hat.

Gemeinsam mit TimTheTatMan, Courage und DrLupo startete er gestern einen 1,5-stündigen Fortnite-Stream und zog über 100.000 Zuschauer an, die den Profispielern beim Zocken zuschauten.

Ob Ninja bei YouTube fest unter Vertrag steht, ist nicht bekannt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat er sich noch nicht offiziell dazu geäußert.

Was denkt ihr? Welche Plattform wäre für ihn am geeignetsten? Schreibt uns eure Meinung sehr gerne in die Kommentare.

 

Originalbeitrag vom 30. Juni 2020 um 12:06:

Mixer-Pleite: Ex-Mitarbeiter verraten, warum die Twitch-Alternative scheiterte

Die Schließung von Microsofts Streaming Plattform Mixer lag lau den Aussagen von Ex-Mitarbeitern an zu hohen Investitionen in teure Streamer und einem toxischen Arbeitsumfeld.

Die Pleite von Mixer war durchaus eine Überraschung und konkrete Gründe wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Laut einem Bericht von Business Insider, der Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern beinhaltet, wurde zu viel Geld für zugkräftige Streamer ausgeben und die Arbeitsbedingungen sollen sehr negativ gewesen sein.

Im Jahr 2017 soll es bei Mixer einen Vortrag mit dem Thema „Why not just hire PewDiePie?“ gegeben haben, der den Vorschlag enthielt, populäre Streamer von anderen Plattformen abzuwerben und die eigene zu stärken. 2019 wurde das dann offenbar in die Tat umgesetzt, die prominentesten Einkäufe waren Ninja und Shroud. Bei den Deals soll Ninja angeblich 30 Millionen und Shroud 10 Millionen Dollar bekommen haben.

Der Ex-Mixer-Mitarbeiter Milan Lee sagte dazu:

„Der Einkauf von Shroud und Ninja sollte ihre Communitys mitbringen und helfen das die Plattform von oben nach untern wächst. Aber ihre Communitys blieben nie wirklich.“

Tatsächlich erreichte Ninja beispielsweise nie das Publikum wie auch Twitch. Sein Mixer-Kanal hatte 3,2 Millionen Follower, sein inaktiver Twitch-Kanal weiterhin knapp 15 Millionen.

Toxisches Arbeitsumfeld

Wie Milan Lee berichtet war das Miteinander alles andere als positiv. Er wurde von einem Vorgesetzten drangsaliert und hart angegangen und auch ein weiterer Ex-Mitarbeiter bestätigt die Berichte über die unangenehmen Arbeitsbedingungen.

Die Moral bei Mixer schien schon länger zu leiden. Im Februar dieses Jahres tauchte ein Video von einem Treffen des Mixer-Teams auf. In einem Bericht heißt es die Mitarbeiter seien besorgt um die Zukunft des Unternehmens und das bereits Entlassungen stattgefunden hätten.

Mixer arbeite nun mit Facebook Gaming zusammen, um die Plattform zu erhalten. Ob dieses Unterfangen erfolgreich ist, wird sich noch zeigen.

Originalmeldung vom 29. Juni 2020:

Nach Mixer-Aus helfen Ninja und seine Frau kleineren Streamern aus

Vor ein paar Tagen berichteten wir darüber, dass die Plattform Mixer dicht macht und sich mit Facebook-Gaming zusammenschließt. Das heißt, Ninja und Shroud müssen sich überlegen, wo sie künftig streamen werden, doch als Erstes halfen Ninja und seine Frau kleineren betroffenen Streamern aus.

Vor ein paar Tagen berichteten wir darüber, dass die Plattform Mixer dicht macht und sich mit Facebook-Gaming zusammenschließt. Das heißt, Ninja und Shroud müssen sich überlegen, wo sie künftig streamen werden, doch als Erstes halfen Ninja und seine Frau kleineren betroffenen Streamern aus.

Während sich Streamer wie Ninja und Shroud nicht so schnell um Geld sorgen müssen, haben es kleinere Streamer, die sich damit ein wenig Geld dazu verdienen möchten, deutlich schwerer. Ninja und seine Frau Jessica haben sich da etwas einfallen lassen und besuchten einige Streams, um dort jeweils eine Spende von 200 US-Dollar zu hinterlassen.

Eine Streamerin, die überrascht wurde, war die Schwedin S0alys, die aufgrund der Geste in Tränen ausbrach. Schön zu sehen, wie die Community sich untereinander unterstützt, oder was denkt ihr?

 

Originalbeitrag vom 23. Juni 2020 um 13:00 Uhr:

Mixer macht dicht – Ninja und Shroud müssen sich nun entscheiden

Microsoft hat bekannt gegeben, dass die Streaming-Plattform Mixer dicht macht. Der Konzern werde jetzt mit Facebook Gaming zusammenarbeiten. Streamer wie Ninja und Shroud müssen nun entscheiden, auf welcher Plattform es für sie weitergeht.

Die Mixer-Ära hat ein Ende, das bestätigte Xbox CEO Phil Spencer in einem Interview mit The Verge. Gleichzeitig verrät er, warum sie diese Entscheidung getroffen haben. Dabei ginge es laut ihm weniger um die Verkaufsrendite, sondern darum „eine Partnerschaft einzugehen, die das Beste für die Community und die Streamer ist.“ Zudem wäre Facebook ein vielversprechender Ort „um mehr xCloud-Inhalte zu veröffentlichen und Spielern die Möglichkeit zu geben, von dort aus zu spielen.“

„Wir fingen ziemlich weit hinten an, was den Vergleich zwischen den monatlichen aktiven Zuschauern von Mixer und einigen der großen Spieler da draußen betrifft. Ich denke, die Mixer-Community wird wirklich von dem breiten Publikum profitieren, das Facebook durch seine Eigenschaften hat, und von den Möglichkeiten, Spieler auf eine sehr nahtlose Art und Weise über die soziale Plattform Facebook zu erreichen“, so Spencer.

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Was bedeutet das für Partner-Streamer wie Ninja und Shroud?

Sie müssen sich nun Gedanken darüber machen, welche Plattform am Besten zu ihnen passt. „Ninja, Shroud und anderen Top-Streamern steht es nun frei zu Twitch zurückzukehren, oder bei Facebook Gaming zu Streamen“, so Spencer.

Beide Streamer sind erst letztes Jahr von Twitch zu Mixer übergegangen und haben bei Twitch einiges zurückgelassen. Ihre Accounts sind zwar offline, aber existieren noch. Es wäre also durchaus möglich, in ihr altes Nest zurückzukehren und alte Twitch-Anhänger wieder in ihrer Community zu begrüßen. Darüber wie und wo es mit ihnen weitergeht, sind sich beide allerdings noch nicht sicher:

Ich liebe meine Community und das, was wir gemeinsam auf Mixer aufgebaut haben. Ich habe einige Entscheidungen zu treffen und werde bei meinen Entscheidungen an euch alle denken.

Ich schätze die Mixer-Community und alles, was ich auf der Plattform tun konnte. Ich liebe euch und überlege mir meine nächsten Schritte.

Was sagt ihr dazu, dass Mixer dicht macht und mit Facebook Gaming zusammenarbeitet? Wo schaut ihr eure Streams denn am Liebsten oder streamt ihr vielleicht selbst. Wenn ja, wo? Schreibt es uns sehr gerne in die Kommentare.