Die Aussicht, eine PS5 ergattern zu können, hat in einem japanischen Fachgeschäft für komplettes Chaos gesorgt. Wegen des unkontrollierbaren Andrangs durch die Spieler musste sogar die Polizei anrücken.

 

PlayStation 5

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Bei einem Elektronik-Händler in Tokyo brach am vergangenen Wochenende die Hölle los, als sich viel zu viele Menschen vor den Kassen der „Yodobashi Camera“-Filiale drängten. Jede wollte sich eine der 300 PS5 sichern.

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Ob in Deutschland oder in Japan, die Nachfrage ist hoch, doch die Verfügbarkeit äußerst gering. Ein Sinnbild dafür ist das Geschehen in der „Yodobashi Camera“-Filiale, welches ihr hier sehen könnt:

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Wie Twitter-Nutzer AJapaneseDream berichtet, wurde der Laden kurze Zeit später von der Polizei geräumt und der Verkauf wurde abgesagt. Laut ihm gibt es einen speziellen Grund, warum gerade dort so ein Chaos ausbrechen konnte. Die Filiale in Akihabara ist nur eine von zweien der Kette in der Umgebung von Tokyo, bei denen Käufer keine spezielle „schwarze Kreditkarte“ brauchen. Der Händler gibt diese aus, damit Leute nicht einfach nur Konsolen kaufen, um diese dann mit Gewinn weiter zu verkaufen.

Die 300 PS5 wurden durch nummerierte Tickets vergeben, alle wollten also unbedingt unter den ersten 300 sein.

Das Ganze noch mal von etwas weiter weg betrachtet:

Dieses Chaos widerspricht selbstverständlich auch in Tokyo den Verordnungen zum Schutz vor der Corona-Pandemie durch die Regierung. In Japan ist die Hauptstadt der Ort mit den höchsten Infektionszahlen im Land.