G'MIC Gimp Plugin

Marco Kratzenberg

GREYC’S Magig, oder abgekürzt G’MIC ist ein Framework mit unglaublichen vielen Filtern für das Open Source Grafikprogramm GIMP. Was sich kompliziert anhört, ist ein erstaunliches und einfach zu bedienendes Plugin, das tolle Effekte in unsere Bilder zaubert!

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GIMP verfügt ja schon von Haus aus über eine ansehnliche Kollektion attraktiver Filter, aber sobald wir das Programm mit G’MIC ausgerüstet haben, erhalten wir eine solche Auswahl erstaunlicher Filter, dass man ein ganzes Wochenende damit beschäftigt wäre, alle bis ins Letzte auszuprobieren!

Winload GIMP Filter und Plugins Video.

Die Installation erfolgt automatisch ins Plugin-Verzeichnis von GIMP und dann finden wir es im Menü „Filter“. Links sehen wir ein kleines Vorschaufenster, rechts daneben die sortierte Auswahl der Filter, deren Einstellung jeweils rechts daneben erfolgt. Schon ein einfaches Ausprobieren zeigt, wie effektiv und interessant diese Filter sind. Die Feineinstellungen sorgen schließlich für die unterschiedlichsten Effekte. Das G’MIC ein Framework ist, also im Grunde nur eine Zusammenfassung verschiedener Filtereffekte unter einer Oberfläche, merkt man an mehreren Dingen. Zum einen natürlich daran, dass unter jedem Filter ein anderer Autor steht. Aber auch daran, welche Optionen die unterschiedlichen Filter bieten. Während es Filter gibt, bei denen man bis zu 8 Prozessoren zur Berechnung nutzen kann, bestehen andere nur aus wenigen Schiebereglern.

Die Sprache der Oberfläche ist Englisch. Also sollte man zumindest angepasste Englischkenntnisse sowie ein gewisses Verständnis für komplexe Grafikprogramme haben. Andererseits kann man ja nichts kaputtmachen und so spricht auch nichts dagegen, die Filter alle einfach mal auszuprobieren. Wir haben in der nachfolgenden Bildergalerie einfach mal ein paar Beispiele zusammengestellt. Das erste Bild ist die Vorlage, die nachfolgenden Bilder sind mit verschiedenen Filtern bearbeitet. Natürlich sind das beileibe nicht alle! Ohne gezählt zu haben, dürften es mehr als 100 Filter sein, von denen die meisten sehr brauchbar sind. Die Filter kann man übrigens innerhalb des Frameworks auch über das Internet aktualisieren lassen.

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