iOS 11 für iPhone & iPad: Funktionen, Änderungen, Download-Infos

Sebastian Trepesch 1

iOS 11 ist das Betriebssystem für iPhone und iPad. Im Vergleich zum Vorgänger, iOS 10, gibt es zusätzliche Funktionen und ein paar Umbrüche in Technologie und Benutzeroberfläche. Im Frühjahr wird iOS 11.3 erscheinen.

Das Tablet steht im Vordergrund: Funktional bringt iOS 11 für iPad zahlreiche Änderungen, die in erster Linie auf das Multitasking und Dateimanagement abzielen. Es sei gar das größte Software-Update für das iPad, erklärt das Unternehmen. Doch auch iPhone-Besitzer kommen mit Neuerungen nicht zu kurz. Tipps im Video:

Fünf Top-Features in iOS 11.

Für Frühjahr 2018 hat Apple die Version iOS 11.3 angekündigt, einen konkreten Release-Termin gibt es allerdings noch nicht. Zu den wichtigen Neuerungen gehört die Verbesserung von ARKit, neue Animojis für iPhone-X-Besitzer und ein klareres Energiemanagement, da „gedrosselte“ iPhones für Empörung sorgten. Genaueres in dieser Übersicht:

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iOS 11.3 ist da - das sind die Neuerungen.

Einseitiges Kontrollzentrum in iOS 11

Eine der Vorteile von iOS 11, der man im Alltag häufig begegnet: das einseitige Kontrollzentrum. Die drei Seiten in iOS 10 hat wohl doch zu viele genervt, oder die Funktionen gingen gar komplett unter. In iOS 11 ist die Steuerungsseite zwar umfangreich, zumindest wird aber das jeweilige Bedienelement vergrößert, das man gerade nutzt.

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Kontrollzentrum von iPhone und iPad in iOS anpassen, so gehts.

Verbessertes iOS-Multitasking

Wie in iOS 10 laufen auch in iOS 11 die Multitasking-Funktionen nur auf dem iPad – nicht auf dem iPhone. Wie oben angedeutet hat Apple hier einiges verändert. Zunächst einmal ist die Ansicht nun leichter zu öffnen, eine zweite App kann einfach aus dem Dock herausgezogen werden. Zum anderen ist es möglich, Dateien per Drag & Drop von einer App in eine andere zu ziehen. Unterstützt wird dies von der neuen App Dateien und von der Dockleiste.

Das iPad im Angebot:

Siri lernt übersetzen und wird geräteübergreifend

Dass Siri intelligenter wird, durften wir schon häufiger hören – mit iOS 11 hat Apple ein paar konkrete Neuerungen eingeführt. Der Sprachassistent will den Nutzer genauer kennenlernen, indem die Nutzung von Safari, News, Mail, Nachrichten und mehr analysiert wird. Zur Konkurrenz grenzt sich Apple ab, indem die Analyse auf den Endgeräten erfolgt und – neu – zwischen den persönlichen Geräten verschlüsselt synchronisiert wird. Somit besitzt man ein Siri, geräteübergreifend.

Außerdem hat Apple die Intonation, Tonhöhe, Betonung und Tempo die Stimmen verbessert. In der Keynote zeigte Apple anhand eines Beispiels, wie Siri ein einzelnes Wort dreimal hintereinander unterschiedlich aussprechen kann, und auch in der deutschen Version konnten wir durchaus Verbesserungen nachvollziehen.

Kamera: Effekte in Live Photos von iOS 11 für iPhone & iPad

Die Sekunden-Clips, die Live Photos, dürften auf manchem Gerät ein Schattendasein führen. Doch mit iOS 11 lohnt sich wieder ein Blick auf diese Funktion in der Kamera. Mit Effekten wie einer Endlosschleife und anpassbarer Belichtung lassen sich bessere und pfiffige Ergebnisse erzielen.

Mit High Efficiency Image File Format (HEIF) hat Apple ein neues Dateiformat eingeführt, das die Dateigröße von Fotos und Videos verringern soll. Bei der Weitergabe von Bildern – zum Beispiel per WhatsApp – werden die Bilder automatisch in JPEG konvertiert. Die gute Kamera des iPhone X und der Vorgänger wird dadurch jedenfalls noch nützlicher.

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Apple Pay bekommt persönliche Bezahlfunktion

Mit Apple Pay kann man in iOS 11 von Person zu Person zahlen können – zumindest da, wo Apple Pay verfügbar ist. Damit wird der Dienst eine Konkurrenz zu Paypal. Allerdings: In Deutschland gibt es Apple Pay vorerst weiterhin nicht.

Mehr AR, AirPlay und Home, weniger Apps

Spannend wird, was Entwickler von Apps und Zubehör aus den neuen oder erweiterten Schnittstellen machen, die iOS 11 bereitstellt.

  • ARKit will Entwicklern beim Programmieren von interaktivem Gaming, besonderen Shopping-Erlebnissen, Industriedesign und anderen Anwendungsfeldern helfen, virtuelle Inhalte in Szenen der realen Welt einzubauen. Mit iOS 11.3 verbessert Apple die Schnittstelle noch ein Stück.
  • AirPlay 2 für das Medienstreaming unterstützt Multiroom-Audio. Zudem können entsprechend ausgerüstete Lautsprecher über Kontrollzentrum und Siri gesteuert werden. Bislang hat Apple AirPlay 2 noch nicht in iOS integriert.
  • HomeKit bietet zusätzliche Zubehör-Kategorien, um weitere Produkte ansteuern zu können.

Rabiat räumt Apple bei den Apps auf: Anwendungen, die 64 Bit nicht unterstützen, können unter iOS 11 nicht mehr gestartet werden. So will Apple Entwickler dazu zwingen, die Apps zu aktualisieren. Viele ältere Apps wurden hierdurch aber auf die Müllhalde geschickt – zum Beispiel, weil der Entwickler bereits einen (kostenpflichtigen) Nachfolger veröffentlichte.

Auf iPhones, die noch keinen 64-Bit-fähigen Prozessor besitzen, läuft iOS 11 nicht. Genaueres siehe Kompatibilität von iOS 11.

Download von iOS 11 für iPhone und iPad

iOS 11 ist seit 19. Septembers 2017 verfügbar. Der Download kann direkt aus den iOS-Einstellungen -> Allgemein -> Softwareupdate gestartet werden. Alternativ geht der Weg über iTunes. Für die Installation ist mindestens ein iPhone 5s, iPod Touch 6. Generation, iPad mini 2, iPad 5. Generation, iPad Air oder iPad Pro erforderlich.

Die weiteren iOS-11-Versionen werden wie bisher in einer öffentlichen Beta-Version verfügbar sein. Wir empfehlen, die Beta-Versionen nur auf Zweitgeräten auszuprobieren.

Das iPhone-Feature-Quiz: Ab wann gab es eigentlich…?

Du hast den Überblick über alle jemals vorgestellten Features von iOS fürs iPhone und iPad? Tatsächlich? Wow! Aber so ganz glauben können wir dies noch nicht. Bevor wir in den Staub fallen und vor dir niederknien, musst du uns deine geistige Überlegenheit zunächst in diesem Quiz beweisen.

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