Huawei Mate 30 Pro: Größtes Problem scheint gelöst – zu einem hohen Preis

Peter Hryciuk 8

Das Huawei Mate 30 Pro wurde ohne Google-Apps vorgestellt. Die ersten Versuche Google-Dienste auf dem Smartphone zu installieren, sind gescheitert. Doch nun gibt es eine Lösung für dieses Problem, die wir aber nicht empfehlen würden – aus gutem Grund.

Huawei Mate 30 Pro: Google Play Store lässt sich einfach installieren

Auf dem Mate 30 und Mate 30 Pro sind keine Google-Dienste und -Apps installiert. Das ist in Europa durchaus ein großes Problem, das gelöst werden muss. Einfach die APK einspielen funktioniert nicht. Die Google Play Services, die als Grundlage dienen, fehlen und der Store startet nicht. Jetzt gibt es aber eine Lösung dafür. In China kann man sich über eine Webseite den Google Play Store ganz einfach installieren, berichtet Android Police. Dazu lädt man sich nur eine APK herunter, die alles für einen erledigt. Im nachfolgenden Video wird der Vorgang demonstriert:

Das mag im ersten Moment wie eine tolle Idee aussehen, ist aber gefährlich. Es handelt sich nämlich um ein „Mobile Device Management“-Tool, das normalerweise in Unternehmen zum Einsatz kommt. Administratoren können dabei voll auf die Smartphones der Mitarbeiter zugreifen, diese aktualisieren und neue Apps einrichten. Und genau das macht der Dienst. Dazu benötigt man natürlich vollen Zugriff auf das Handy und deswegen lassen sich die Google Play Dienste auch installieren – ohne Root. Verwendet man diesen Dienst und installiert sich so den Google Play Store, überlässt man das Smartphone im Grunde fremden Personen. Diese könnten alles auf dem Handy installieren und damit Unfug treiben. Demnach nicht wirklich zu empfehlen.

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Huawei Mate 30 Pro: Immer noch keine Klarheit zum Marktstart

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Huawei will das Mate 30 Pro nach Europa bringen, hat aber weder verraten, wann das der Fall sein wird und ob Deutschland mit dabei ist. Bei einem Preis von 1.099 Euro dürfte der Verkauf schwer fallen, wenn die Google-Dienste und -Apps fehlen oder man sich diese über dubiose Quellen installieren muss. Huawei will den Bootloader zudem nicht freigeben, was einer einfachen und sicheren Lösung im Weg steht. Es bleibt also spannend.

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