iPhone 11 schon erwischt: So schnell soll das neue Apple-Handy sein

Sven Kaulfuss

Wenn es tatsächlich stimmt, dann gibt’s ein erstes Lebenszeichen vom iPhone 11 außerhalb der geheimen Apple-Hallen. Bei Geekbench taucht der erste Benchmark auf und verrät uns, wie schnell die neue iPhone-Generation sein soll.

Der Leistungsvergleich wurde bei Geekbench am 2. September hochgeladen und spricht von einem bisher nicht veröffentlichten „iPhone12,1“ mit der Mainboard-Bezeichnung „N104AP“, wie die Webseite MacRumors berichtet. Daraus lässt sich wohl schließen, dass es sich um den Nachfolger des aktuellen iPhone XR handeln könnte. Bloomerg berichtete schon zuvor in diesem Jahr über dessen internen Codenamen (N104) und 9to5Mac glaubte zu wissen, dass der Nachfolger des iPhone XR die Modellnummer iPhone12,1 tragen würde – passt also alles zusammen. Gut zu wissen: Der Nachfolger des iPhone XR dürfte offiziell entweder kurzerhand als iPhone 11 oder iPhone 11R vermarktet werden – wir berichteten.

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iPhone 11: XR-Nachfolger von Apple mit mehr Arbeitsspeicher

Die Informationen des Benchmarks sind sehr aufschlussreich. Zunächst erfahren wir, dass das Handy über 4 GB Arbeitsspeicher verfügt. Dies entspräche einem Zugewinn gegenüber den derzeit verbauten 3 GB RAM im iPhone XR und würde auch mit den Vorhersagen des gut informierten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo übereinstimmen.

Jetzt zum ARM-Prozessor, bei dem es sich wohl um den kommenden Apple A13 handeln müsste. Der verfügt wie schon der A12 insgesamt über 6 Kerne. Getaktet ist der neue Chip auf 2,66 GHz, der Vorgänger lief noch mit 2,49 GHz. Ein Leistungszuwachs kann vor allem im Single-Core-Test verzeichnet werden:

  • A13: 5.415 Punkte
  • A12 im iPhone XR (durchschnittlich): 4.796 Punkte

Macht am Ende eine Leistungssteigerung von 12 bis 13 Prozent. Überraschend sind die Ergebnisse des Multi-Core-Tests, denn mit 11.294 Punkten befindet der sich nahezu auf dem Niveau des bisherigen A12 (11.192 Punkte). Wie kann dies sein? Gegenüber MacRumors gibt Geekbench-Entwickler John Poole zu bedenken, dass es aufgrund thermischer Grenzen zu einer Drosselung kommen könnte, da ähnliche Situationen mit dem A12 im iPhone XS und XR beobachtet wurden. Ergo: Gut möglich, dass man auf weitere Daten warten muss, um zu sehen, wo der A13 den A12 am Ende wirklich übertreffen wird.

Die Gerüchte zum iPhone 11 auf dem Prüfstand:

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iPhone 11 im Gerüchte-Check: Unser Wissensstand zum Apple-Handy

Geekbench-Ergebnisse: Fake oder wahr?

Doch ist der Benchmark auch echt? Theoretisch könnte der Leistungsvergleich auch gefälscht sein. Allerdings scheinen die Daten sinnvoll und auch der Geekbench-Entwickler Poole gibt gegenüber MacRumors zu Protokoll: „Es ist nichts offensichtlich falsch mit dem Ergebnis“. Gewissheit haben wir dann, wenn es nach der Vorstellung der neuen iPhones am 10. September und dem wahrscheinlichen Release am 20. September nur so von legitimen Geekbench-Ergebnissen wimmeln wird.

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