iPhone in zwei Jahren: Was Apple heute schon plant

Holger Eilhard

Während die Vorstellung des iPhone 11 noch mindestens einige Tage auf sich warten lässt, gibt es nun erneut Berichte zu zukünftigen iPhone-Modellen für die Jahre 2020 und 2021.

iPhone in zwei Jahren: Was Apple heute schon plant
Bildquelle: GIGA.

iPhone der Zukunft: Touch ID und Face ID unter einer Haube

Nachdem es schon vor der Vorstellung des iPhone X im Jahr 2017 Berichte über Apples Versuche mit einem ins Display integrierten Fingerabdruckscanner gab, kehrten diese Gerüchte zuletzt Anfang August zurück. War es damals Ming-Chi Kuo, der die entsprechenden Berichte veröffentlichte, sind es nun die ebenfalls in der Regel gut informierten Kollegen von Bloomberg, Mark Gurman und Debby Wu.

Laut diesen arbeitet Apple weiterhin mit seinen Lieferanten an der Umsetzung eines Touch-ID-Systems, das ins Display integriert ist. Die Paarung aus Touch ID und Face ID soll dabei aber frühestens im iPhone im Jahr 2020 zu finden sein. Es könne aber auch gut sein, dass erst das iPhone im Jahr 2021 mit beiden Systemen ausgestattet sein wird.

Face ID und Touch ID sollen dabei gleichzeitig im iPhone enthalten sein. Die Gesichtserkennung wird nicht nur für das Entsperren des Smartphones genutzt, sondern bildet auch die Grundlage für AR-Features, Porträt-Fotos und Animoji.

Die ins Display integrierten Fingerabdruckscanner sind bei Android-Smartphones bereits seit einiger Zeit sehr beliebt, da sie dafür sorgen, dass Hersteller auf einen Notch verzichten können. So bietet etwa das OnePlus 7 Pro ein komplett rahmenloses Display ohne jegliche Öffnung. Die Selfie-Kamera fährt hier bei Bedarf aus der Gehäuseoberseite heraus.

Kein Notch und auch kein Loch für eine Selfie-Kamera im Display, das OnePlus 7 Pro – hier unser Test – bietet einen ins Display integrierten Scanner für den Fingerabdruck:

OnePlus 7 Pro im Hands-On: Das Ultra-Premium-Smartphone.

Günstigeres iPhone: SE-Nachfolger mit 4,7-Zoll-Display

Apple arbeitet des Weiteren an einem günstigeren iPhone, welches quasi die Nachfolge des iPhone SE antreten soll. Dabei soll es sich laut Bloomberg jedoch nicht etwa um ein Smartphone mit 4-Zoll-Display handeln, sondern eher an das iPhone 8 erinnern. Die Display-Diagonale soll daher bei 4,7 Zoll liegen.

Die Vorstellung dieses Einsteiger-iPhones könne laut Bloomberg bereits in der ersten Jahreshälfte 2020 stattfinden. Zu den Preisen konnte Bloomberg noch nichts sagen. Das iPhone 8 verkauft Apple jedoch zur Zeit noch für 679 Euro, das iPhone SE kostete vor der Einstellung 409 Euro.

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