Diablo 4 sollte ursprünglich wie Dark Souls werden

Alexander Gehlsdorf 1

Noch ist es nicht offiziell, dennoch weiß es jeder: Diablo 4 befindet sich in Entwicklung. Wie Kotaku-Autor Jason Schreier jedoch herausgefunden hat, gab es bei der Entwicklung des Spiels in den letzen Jahren jedoch jede Menge Veränderungen.

Diablo-Fans erinnern sich noch heute an den berüchtigten Error 37. Der Launch des Action-Rollenspiels Diablo 3 im Frühling 2012 war eine mittlere Katastrophe. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wurden jede Menge Patches veröffentlicht und das umstrittene Auktionshaus entfernt. Mit der Erweiterung Reaper of Souls wurde aus Diablo 3 endlich der erhoffte Hit.

Doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät. Wie Jason Schreier von einigen Blizzard-Mitarbeitern erfahren hat, wurde eine zweite Erweiterung eingestellt, bevor Blizzard den Erfolg von Reaper of Souls auswerten konnte.

Stattdessen begann das Team die Arbeit an Diablo 4, das jedoch etwas Neues bieten sollte. Unter dem Codenamen Hades sollte sich das Spiel dabei vor allem an Dark Souls orientieren – ein anspruchsvoller Dungeon-Crawler aus der Third-Person-Perspektive.

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9 Spiele, die als „das nächste Dark Souls“ angepriesen werden.

Doch auch Hades scheiterte. Anfang 2014 wurde die Arbeit an dem Spiel eingestellt, stattdessen wurde das Projekt unter dem Namen Fenris neu gestartet – der Codename, unter dem noch heute Diablo 4 entwickelt wird. Diesmal lautet der Grundsatz: Diablo soll wieder düster und eklig werden und die Cartoon-Optik des dritten Teils hinter sich lassen.

Offiziell angekündigt werden soll das Spiel jedoch erst, wenn es auch eine spielbare Demo gibt. Der Grund dafür heißt Titan: Blizzard hat mit der Einstellung des zu früh angekündigten Spiels viel Vertrauen verloren und sich die Blöße gegeben. Das soll sich nicht noch einmal wiederholen.

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