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Anki Overdrive – Mobile-App und Roboter-Autos

Norman Volkmann

Mit Anki Overdrive brachte das amerikanische Unternehmen Anki Ende 2015 eine neue Interpretation der klassischen Spielerennbahn auf den Markt. Als Quasi-Erbe der in Deutschland beliebten Carrera-Bahn, bietet Anki Overdrive aber viele Unterschiede: eine mobile App für iOS und Android als Steuereinheit und HUB für den Spielfortschritt und die Möglichkeit, riesige Rennbahnen nach eigenen Vorstellungen zu bauen.

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Mit Anki Overdrive soll dem Unternehmen aus San Francisco der große Wurf gelingen. Das Autorennspiel, dass klassische Gaming-Features aus Mario Kart übernimmt und sie in die Welt der Carrera-Bahnen wirft, gab es bislang noch nicht. Die Rennautos, die sogenannten Supercars haben dabei jeweils eine eigene Persönlichkeit und können mithilfe einer mobilen App für Android und iOS sowohl gesteuert als auch aufgerüstet werden, bewegen sich aber auch völlig autonom über die Strecke. Mithilfe modularer Streckenteile können zudem unzählige Streckenteile aneinandergereiht werden und gigantische Strecken ergeben – solange man Geld für Erweiterungspack ausgeben möchte.

Anki Overdrive – so funktioniert‘s

Neben der offensichtlichen Spielmechanik ist es vor allem die Technologie hinter den kleinen Autos, die fasziniert: Jedes der Fahrzeuge kann die Strecken völlig autonom abfahren, nachdem diese einmalig gescannt wurden. Wer einzeln spielen will, muss nicht nur allein im Kreis fahren, sondern kann gegen die anderen Autos antreten, die von einer KI – also einer Künstlichen Intelligenz – gesteuert werden. Je nach Schwierigkeitsgrad wird es immer schwerer, gegen die Roboter-Boliden zu bestehen. Die kleinen Autos verfügen über eine Kamera, welche die Streckenteile circa 500 Mal in der Sekunde scannt – somit wissen sie zu jedem Zeitpunkt genau , wo sie sich gerade befinden. Vor jedem Rennen müssen die Autos daher eine Warm-up-Runde fahren und die Strecke komplett scannen.

Anki Overdrive Official Toy Fair Mega Track Reveal

Anki Overdrive Starter-Kit – das ist drin

Folgende Inhalte bekommt ihr, wenn ihr das Starter-Kit von Anki Overdrive kauft:

  • Zwei Supercars: GroundShock und Skull
  • Zehn Streckenelemente: 6 Kurven und 4 Geraden
  • Zwei Brückenpfeiler
  • Eine Ladestation
  • Ein Reifenreiniger

Mit den zehn Streckenteilen, die ihr im Starter-Kit erhaltet, könnt ihr acht verschiedene Strecken bauen. Mit nur einem Erweiterungspack verspricht der Hersteller die Erweiterung unterschiedlicher Strecken auf 20. Daneben gibt es vier weitere Fahrzeuge, mit denen ihr euren Fuhrpark erweitern könnt. Die App, die ihr zum Spielen benötigt, gibt es kostenlos im App Store und Google Play Store. Eine Liste kompatibler Smartphones findet ihr auf der Webseite des Herstellers.

Entwickler: Anki
Preis: Kostenlos
Entwickler: Anki, Inc.
Preis: Kostenlos

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Waffen und Spielmodi in Anki Overdrive

In Anki Overdrive fahrt ihr nicht nur Rennen gegen die Zeit – ihr nutzt auch Waffen, mit denen ihr eure Konkurrenz von der Strecken schießen könnt. Jedes Fahrzeug kann allerdings nicht jede Waffe verwenden und einige Waffen sind zudem exklusiv für bestimmte Fahrzeuge erhältlich. Nach jedem absolvierten Rennen schaltet ihr bestimmte Boni frei – Waffen, Upgrades oder einfach Erfahrungspunkte. Nutzt diese, um euer Auto zu verbessern und damit auch gegen härtere Gegner, die sogenannten Commander, anzutreten und diese zu besiegen.

Würdet ihr euer Smartphone während eines Rennens beiseitelegen, würden die Fahrzeuge auch ohne euren Input nicht von der Strecke abkommen und weiterfahren. Mit dem Smartphone als Steuereinheit allerdings bestimmt ihr nicht nur die Geschwindigkeit, sondern könnt Kurven schneiden, den Turbo einlegen, oder die Waffen abfeuern, mit denen ihr euren Gegnern das Leben schwerer macht. Das bedeutet allerdings nicht, dass ihr nicht von der Strecke fliegen könnt. Mit verbesserten Fahrzeugen solltet ihr keineswegs mit höchster Geschwindigkeit in Kurven rasen. Gerade nach der Eingewöhnungsphase wird euer Geschick beim Steuern der Fahrzeuge immer wichtiger.

Anki Overdrive ist Crossplay-kompatibel, es ist also egal, ob eure Gegenspieler ein Android-Smartphone oder iPhone benutzen – ihr müsst lediglich mit dem gleichen WLAN-Netzwerk verbunden sein und euer Bluetooth eingeschaltet haben.

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