Titelbild: Shutterstock (Technology concept: hex-code digital background, 3D render), modifiziert

In dieser Anleitung fokussiere ich mich auf das Kompilieren mit Linux, da es frei und kostenlos für jeden zur Verfügung steht. Linux- oder zumindest Konsolen-Vorkenntnisse sind sicherlich nicht schädlich, da ich nicht auf Einzelheiten wie das Installieren einer Linux-Distribution und das Starten des Terminals eingehen werde.

Was man benötigt, bevor es losgehen kann:

1. Ein Android-Gerät, das vom CyanogenMod-Team offiziell unterstützt wird und auf dem bereits eine CyanogenMod-Rom läuft (Ja, das ist doof, aber wichtig.). Hier gibt es eine Liste der unterstützten Geräte.

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1. Eine 64Bit Linux-Distribution auf Ubuntu-Basis (ich empfehle Linux Mint: Download). Diese kann entweder direkt auf der Festplatte installiert werden oder mit Virtual Box in einer Virtuellen Maschine unter Windows laufen. Damit das Linux-System funktioniert, müsst ihr einen 64Bit-fähigen PC haben. Ist der PC nicht kompatibel, wird euch das noch vor dem Installationsstart der Linux-Distribution vom System mitgeteilt.

2. Eine schnelle Internetverbindung und knapp 40 GB freier Festplattenspeicher. Der Android-Quellcode selbst schlägt mit knapp 14 GB zu Buche, während das Kompilieren bis zu 25 GB zusätzlichen Speicher benötigt.

3. Zeit. Denn sowohl das Herunterladen, als auch das Kompilieren dauern je nach Internetgeschwindigkeit und Rechnerleistung mehrere Stunden.

4. Motivation, um sich mit auftretenden Fehlern und Problemen (und es wird solche geben) selbstständig auseinanderzusetzen.

Das sind zwar einige Voraussetzungen, die hier gefordert werden, aber alle sind nötig, um CyanogenMod erfolgreich selbst zu kompilieren. Natürlich gibt es auch Tools, die die Einrichtung der Arbeitsumgebung und das Kompilieren des Quellcodes automatisch erledigen, aber wir werden das manuell und Schritt für Schritt angehen.