Apple TV massiv verbessert: Alpenstaat sticht iPhone-Hersteller aus

Sven Kaulfuss

Apple TV – die Set-Top-Box des iPhone-Herstellers – ist beliebt, leidet jedoch unter einem nicht zu leugnenden Mangel. Ein Netzanbieter aus der Schweiz erkennt die Chance und erschafft eine Lösung, an der Apple selbst derzeit scheitert.

Alternative Fernbedienung aus der Schweiz

Größter Kritikpunkt bei Apple TV ist oftmals die beiliegende Siri-Remote, die aufgrund der integrierten Touch-Oberfläche nicht immer intuitiv bedient werden kann. Den Schweizer Eidgenossen reicht es jetzt, denn Anbieter Salt offeriert den leidgeplagten Kunden nun einen Gegenvorschlag. Deren alternative Fernbedienung für den Apple TV ist mit 20 Franken sehr günstig und eher konservativ gestaltet. Denn die verschiedenen und klar gekennzeichneten 13 Tasten lassen sich natürlich auch „blind“ bedienen. Eine massive Verbesserung, die es für das hauseigne „Salt TV“ gibt – das Fernsehpaket des Anbieters.

Es gibt aber auch Nachteile, denn eine ausgemachte Siri-Taste und das dazugehörige Mikrofon gibt’s nicht in der alternativen Fernbedienung für den Apple TV. Braucht es in der Schweiz aber auch nicht, denn Siri für den Apple TV wurde in der Schweiz bisher noch nicht umgesetzt. Auch funktioniert die Salt TV Fernbedienung nur auf Infrarot-Basis, benötigt also im Gegensatz zum Apple-Original mit Bluetooth immer freie Sicht zur Box. Deutsche Kunden werden die Alternative aber so oder so hierzulande nicht kaufen können. Wer trotzdem Interesse hat, muss in Schweiz fahren und sie sich dort holen, unter anderem auch direkt im Apple Store zu haben.

Stein des Anstoß – die Siri Remote von Apple:

Bedienung des Apple TV mit Siri Remote.

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Apples Set-Top-Box: Wahlfreiheit

Apples Set-Top-Box wurde mittlerweile seit über zwei Jahren nicht mehr aktualisiert. Nicht unbedingt ungewöhnlich für die Produktsparte, allerdings hätte manch einer sich eine Frischzellenkur im Zusammenhang mit Apple TV+ (Apples Streaming-Service) gewünscht. Gegenwärtig haben Kunden somit die Wahl zwischen dem neueren 4K-Modell und der älteren, mittlerweile günstigeren Variante mit Full-HD-Auflösung.

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